Robert-Bosch-Schule, Homburg

Umwelteinflüsse auf roten Sandstein


In der Umgebung Homburgs gibt es natürliche Vorkommen von rotem Sandstein, viele historische Gebäude in der Region wurden mit diesem Baumaterial errichtet. Wie sich unterschiedliche schädliche Umwelteinflüsse auf diesen Stein auswirken und ihn zerstören können, erforscht das Projektteam am Rischbachstollen und an Baudenkmalen in St. Ingbert, unter anderem auf dem Areal der Alten Schmelz. Mithilfe von Flechten als Bioindikatoren wollen die Jugendlichen herausfinden, welche Umwelteinflüsse dabei in welcher Belastung zum tragen kommen. Vergleichend untersuchen sie am Betonbau der eigenen Schule, welche Umwelteinwirkungen auch hier zu beobachten sind und welche Möglichkeiten es gibt, Substanzschäden zu verhindern.
Wie können Denkmale für die Nachwelt bewahrt werden? Vor welchen Problemen steht die Denkmalpflege angesichts von Umweltproblemen? Und welchen Beitrag kann der Schutz von Denkmalen zu Umwelt- und Ressourcenschonung leisten? All diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Projekt in Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden auf den Grund, unterstützt vom MINT-Campus Alte Schmelz.

Das Herrenhaus der Alten Schmelz und viele ihrer Siedlungshäuser gehören ebenso zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wie die Engelbertskirche in St.  Ingbert, deren Sanierung sie aktuell unterstützt.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Schülerforschungs- und Technikzentrum St. Ingbert
Chemie, Biologie
AG Junge Forscher