Schule am Staakener Kleeblatt, Berlin

Swipe Back - Historische Spurensuche ums Staakener Kleeblatt

Drei AGs beschäftigen sich im Projekt mit dem denkmalgeschützten Areal des ehemaligen Flugplatzes Staaken und angrenzenden historischen Strukturen der Berliner Luftfahrt- und Industriekultur. Bauliche Überreste und städtebauliche Spuren der 1920er Jahre im direkten Umfeld der Schule werden erkundet und auf die Entwicklung des Standorts zu einem der ersten zivilen Flughäfen Deutschlands befragt. Auch das Gelände der Schule gehört dazu, das früher unter anderem als Kaserne genutzt wurde.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung ortsbezogener Recherche und biografischer Zugänge: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, welche Menschen hier arbeiteten und lebten, auch unter welchen Bedingungen. Sie reflektieren die heutige Nutzung des Areals und setzen sich mit Fragen der Denkmalpflege und der Erinnerungskultur auseinander. Bei Exkursionen wird das Flugplatzareal erkundet und im Stadtraum verortet, die Lernenden gehen dazu mit Karten, historischen Fotos und Quellenmaterial aus Archiven um. So wird das Denkmal-Areal als bauliches Objekt und als historischer Erfahrungsraum erschlossen. Eine AG arbeitet zur Geschichte des Flugplatzes und den angrenzenden Bauten, eine künstlerische AG legt den Fokus auf Zeitzeugenberichte und die szenische Umsetzung, eine weitere AG forscht zur Geschichte der Schule. Die Ergebnisse, u.a. ein Actionbound zum Flugplatzareal, werden in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
bzi Zentrum Industriekultur, N. Scholl
Geschichte, Kunst
drei AGs Jg. 7-10

Aktuelles

denkmal aktiv fördert Projektwochen und Projektphasen mit bis zu 300 Euro

Spannende Einblicke in das Lernen am Denkmal: unser Projektschaufenster 

Lernort Hotel Bellevue – Geschichte(n) am Rhein. Projekttage in Rolandseck und Unterrichtsmaterial zum Baudenkmal