denkmal aktiv

Aktuelle Veranstaltungen


07. Juli bis Ende September 2022

Fotografie- und Kunst-Ausstellung in Untergriesbach

Lernende der Oberstufe am Gymna­sium Unter­gries­bach bei Passau haben sich im Rahmen ihres denkmal aktiv-Projekts mit den Denkma­len des Marktes Unter­gries­bach beschäf­tigt. Sie erstell­ten Skizzen­bü­cher, Zeich­nun­gen und Kaltna­del­ra­die­run­gen etwa zu Nepomuk­brun­nen, Gasthaus und Pranger, die das histo­ri­sche Zentrum des Ortes prägen. Auch der Fotogra­fie­kurs näherte sich den Denkma­len vor Ort und schuf unter­schied­lichste fotogra­fi­sche Arbei­ten, Insze­nie­run­gen und Details. Unter anderem mit Langzeit­be­lich­tun­gen und Licht­ma­le­rei erwecken die Schüle­rin­nen und Schüler die „Geister der Vergan­gen­heit“ wieder zum Leben. Präsen­tiert werden die Fotogra­fien in alten, handge­mach­ten Bienen­wa­benrähm­chen.
Eröff­net werden sowohl die Kunst- als auch die Fotografie-Ausstellung aus Anlass der Unter­gries­ba­cher Heimat­tage am 7. Juli. 

Die Fotogra­fie­aus­stel­lung befin­det sich im:
Gasthaus Lanz, Markt­platz 16, 94107 Unter­gries­bach
Öffnungs­zei­ten: Montag, Donnerstag–Samstag 10:00–24:00 Uhr;
Mittwoch u. Sonntag 09:00–24:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Die Kunst­aus­stel­lung finden Sie im:
Bürger- und Touris­mus­büro, Markt­platz 22, 94107 Unter­gries­bach
Öffnungs­zei­ten: Montag–Freitag 08:00–12:00 Uhr sowie
Montag, Diens­tag u. Donners­tag 14:00–16:00 Uhr;
außer­halb der Sprech­zei­ten nach Abspra­che.
Der Eintritt ist frei.

Viel Platz für eigene Notizen auf über 200 Seiten und außer­dem Zeich­nun­gen, Fotos und Infos rund um die Denkmale finden sich in einem von Schüle­rin­nen eigens produ­zier­ten Notiz­buch.
Es ist beim Bürger- und Touris­mus­büro für 10,- Euro erhält­lich.

 

 

 

 

 



23./24. September 2022

Starttreffen der Teilnehmenden in Bochum

Im Septem­ber treffen sich in Bochum alle Lehrkräfte, die im Schul­jahr 2022/23 an „denkmal aktiv“ teilneh­men. Gemein­sam mit ihren Lerngrup­pen führen sie Projekte zu Denkma­len und Themen des Kultu­rel­len Erbes an weiter­füh­ren­den Schulen bundes­weit durch.

Die Start­ver­an­stal­tung gibt Raum für ein erstes Kennen­ler­nen und für den Austausch über die kommen­den Projekt­ar­bei­ten im Rahmen des Schul­pro­gramms der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz. Das Treffen bildet den gemein­sa­men Auftakt in das „denkmal aktiv“-Jahr mit einem Programm aus Workshops und Arbeits­grup­pen zu Denkmal­the­men sowie Fragen der Kultur­ver­mitt­lung an Kinder und Jugend­li­che.
Gastge­ber vor Ort ist das Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissen­schaf­ten an der Ruhr-Universität Bochum, das im Förder­schwer­punkt „Schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe“ Koope­ra­ti­ons­part­ner von denkmal aktiv ist.

Beginn: Freitag, 23.09.2022, 10:30 Uhr
Ende: Samstag, 24.09.2022, 13:30 Uhr

Tagungs­ort: Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissen­schaf­ten,
Ruhr-Universität Bochum, Univer­si­täts­str. 150, 44801 Bochum

Übernach­tung: DJH-Jugendgästehaus Bermuda3Eck, Humbold­str. 59-63, 44787 Bochum
sowie Kolping­haus, Maximilian-Kolbe-Straße 14, 44793 Bochum

Das Programm (PDF)

Das Audimax auf dem Bochu­mer Uni-Campus

Beckmanns Hof auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum



08. bis 22. Juli 2022

Ausstellung zur Umnutzung des Silos Tauberbischofsheim

Ein Schul­jahr lang haben sich der Geschichts-Leistungskurs und die beiden Kunst-Grundkurse der Jahrgang­stufe 11 (J1) am Matthias-Grünewald-Gymnasium dem ZG Silo am Bahnhof von Tauber­bi­schofs­heim und dem Thema der Umnut­zung brach­lie­gen­der histo­ri­scher Archi­tek­tur gewid­met. Fachlich beglei­tet wurde ihr „denkmal aktiv“-Projekt von STUDIO LEK Architekt:innen und dem Hochbau­amt der Stadt Tauber­bi­schofs­heim. Ihre Ergeb­nisse präsen­tie­ren die Jugend­li­chen ab Freitag den 8. Juli in einer Ausstel­lung in der Schule. Zu sehen sind Plakate, die den histo­ri­schen Hinter­grund beleuch­ten, und Modelle, die Ideen für eine künftige Nutzung des Gebäu­des entwi­ckeln.

Die Ausstel­lungs­er­öff­nung findet im Anschluss an ein Podiums­ge­spräch unter Mitwir­kung von Schüle­rin­nen des Projekt­teams statt. In der Reihe „Kalei­do­skop Tauber­bi­schofs­heim – Gesprä­che zur Baukul­tur“ geht es ab 18 Uhr um Möglich­keits­räume und konstruk­tive Prozesse in der Entwick­lung von Dörfern und Gemein­den, unter anderem am Beispiel des alten Silos und der Perspek­ti­ven der Jugend­li­chen darauf.
In den Austausch mit drei Schüle­rin­nen des Matthias-Grünewald-Gymnasiums gehen Sebas­tian Klawi­ter und Dr. Barbara Malburg-Graf. Moderie­ren wird das Gespräch der Archi­tek­tur­kri­ti­ker Chris­tian Holl.

Das Podiums­ge­spräch
Ort: Forum des Matthias-Grünewald-Gymnasiums, Tauben­haus­weg 2, 97941 Tauber­bi­schofs­heim
Beginn: 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Weitere Infor­ma­tio­nen und ein Link zur kosten­freien Anmel­dung unter
https://kv-tbb.de/fokus-projekt/

Die Ausstel­lung ist zu sehen vom 08. bis 22. Juli 2022
Besich­ti­gung in Raum G004 (EG) während der Öffnungs­zei­ten der Schule
nach Voranmel­dung im Sekre­ta­riat (Tel. 09341/3140 oder sekretariat@mgg-tbb.org)

Das Plakat zur Ausstel­lung



05. Juli 2022

Schüler übergeben Umnutzungs-Konzepte für zwei Berliner Kirchen

Zwei Kurse des Evange­li­schen Gymna­si­ums zum Grauen Kloster Berlin haben im Schul­jahr 2021/22 mit einem Projekt zur Umnut­zung von Kirchen an denkmal aktiv teilge­nom­men. An Beispie­len der Berli­ner Kirchen­land­schaft erkun­de­ten sie Raumfor­men sakra­ler Denkmale und erarbei­te­ten auf dieser Basis für zwei Gottes­häu­ser konkrete Lösungs­vor­schläge.
Am Diens­tag den 5. Juli präsen­tie­ren die Jugend­li­chen Vertre­tern der Kirchen­ge­mein­den, welche Gestaltungs-Konzepte und -Modelle sie für die Kreuz­kir­che in Wilmers­dorf und für die Königin-Luise-Kirche in Waidmanns­lust erarbei­tet haben, die aktuell für eine multi­funk­tio­nale Nutzung ertüch­tigt werden soll.

Foto: M. G. Gromotka

Im Rahmen der Schul­ver­an­stal­tung stellt der verant­wort­li­che Lehrer Michael Gromotka das Projekt vor. Für die Deutsche Stiftung Denkmal­schutz spricht Ortsku­ra­to­rin Heike Pieper ein Grußwort, Dr. Julia Gill vertritt die Senats­ver­wal­tung Bildung, Jugend und Familie Berlin, die Partne­rin von denkmal aktiv bei der Förde­rung des Schul­pro­jekts ist. Ihr Kommen haben auch Vertre­ter des Evange­li­schen Kirchen­bau­amts und des Kirch­bau­amts des Erzbis­tums Berlin zugesagt.

Zeit: Diens­tag, 05. Juli 2022, ab 16:00 Uhr
Ort: Ev. Gymna­sium zum Grauen Kloster, Salzbrun­ner Str. 41, 14193 Berlin
Anmel­dung per Mail an sekretariat@graues-kloster.de



Bis Juli 2022

Ausstellung und Handy-Rallye im Neuen Schloss Bayreuth

In den Bayreu­ther Schlös­sern und im Markgräf­li­chen Opern­haus finden vom 6. bis zum 8. Mai die Residenz­tage statt. Gleich zwei denkmal aktiv-Projekte des Gymna­si­ums Chris­tian Ernes­ti­num Bayreuth sind dabei im Neuen Schloss vertre­ten:

Neu aufge­rollt - Wilhel­mi­nes Erbe
Hier präsen­tie­ren ehema­lige Abitu­ri­en­ten und Abitu­ri­en­tin­nen des Gymna­si­ums ihre ungewöhn­li­chen Blicke auf Wilhel­mi­nes Erbe. Denkmale, die unter der Patro­nage der Markgrä­fin entstan­den sind, präsen­tie­ren sie aus frischen, bewun­dern­den, zuwei­len auch frechen Blick­win­keln. Fotogra­fien der Denkmale werden von Texten beglei­tet, die mit dem Ziel der Barrie­re­frei­heit in leich­ter Sprache verfasst sind.
Die Ausstel­lung, die in einem denkmal aktiv-Projekt im Schul­jahr 2019/20 erarbei­tet wurde, wird in den Sälen des Neuen Schlos­ses präsen­tiert und ist dort bis Anfang Juli zu sehen.

Digitale Zeitreise im Neuen Schloss
Hinter­gründe zum Neuen Schloss erfah­ren und Rätsel lösen - das bietet  die inter­ak­tive Handy-Rallye, die Schüle­rin­nen und Schüler des Gymna­si­ums im Rahmen eines denkmal aktiv-Projekts für das Neue Schloss gestal­tet haben. Besucher der Residenz­tage sind einge­la­den, das Denkmal mit dem Action­bound zu erkun­den. Dazu benöti­gen sie nur ein Smart­phone oder Tablet mit der kosten­lo­sen Actionbound-App (für iOS und Android auf der jewei­li­gen Download­platt­form erhält­lich).
Der Bound wird bei den Residenz­ta­gen erstmals der Öffent­lich­keit präsen­tiert und steht den Besuchern des Neuen Schlos­ses dann auch künftig zur Verfü­gung.

Zeit: Residenz­tage von Freitag den 6. bis Sonntag den 8. Mai 2022
später in den regulä­ren Öffnungs­zei­ten des Neuen Schlos­ses
Ort: Neues Schloss Bayreuth, Ludwig­straße 21, 95444 Bayreuth

 



18. Juni 2022

Präsentation: Der jüdische Friedhof Treuenbrietzen

Im Schul­jahr 2021/22 hat die Grund­schule Albert Schweit­zer in Treuen­briet­zen ein „denkmal aktiv“-Projekt zum ehema­li­gen jüdischen Begräb­nis­platz der Stadt durch­ge­führt. Nur Überreste sind davon erhal­ten. Kinder des Jahrgangs 6 haben das Areal im Stadt­park aus verschie­de­nen Perspek­ti­ven in den Blick genom­men und dazu im Heimat­mu­seum der Stadt erhal­tene Grabstein-Fragmente erkun­det. Mit Unter­stüt­zung einer Exper­tin für Judais­tik der Univer­si­tät Potsdam erarbei­te­ten sie einen Eintrag zum jüdischen Fried­hof Treuen­briet­zen für das Verzeich­nis jüdischer Fried­höfe in Branden­burg.

Der Jüdische Fried­hof unter­halb der Stadt­mauer von Treuen­briet­zen (Foto: A. Geißler-Grünberg, Potsdam)

Die Ergeb­nisse ihres Projekts präsen­tie­ren die Kinder nun im Rahmen des Treuen­briet­zener Stadt­fes­tes. Am 18. Juni stellt zunächst die verant­wort­li­che Lehre­rin Sarah Schultz das Projekt vor, Dr. Anke Geißler-Grünberg von der Uni Potsdam erläu­tert die Funde des Projekt­teams und wie sie in die Daten­bank einge­gan­gen sind. Zwei Schüle­rin­nen infor­mie­ren dann über den Fried­hof, über jüdisches Leben unter dem Nazire­gime und über das Vorha­ben, eine Infor­ma­ti­ons­ta­fel am ehema­li­gen jüdischen Begräb­nis­platz aufzu­stel­len, die Besuchern die verges­sene Geschichte des Ortes näher bringt. Schließ­lich folgt ein Rundgang durch die Ausstel­lung des Projekt­teams in der Stadt­in­for­ma­tion Treuen­briet­zen.
Umrahmt wird die Präsen­ta­tion von einem Musik­pro­gramm der „Music Angels“, Schüle­rin­nen der 6. Klassen der Schule unter Leitung von Ines Peuschke. 

Zeit: Samstag, 18. Juni 2022, 14:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Stadt­in­for­ma­tion, Großstraße 61-63, 14929 Treuen­briet­zen



05. Juni 2022

„denkmal aktiv“ am UNESCO-Welterbetag in Wismar

Am Sonntag den 05. Juni laden Welterbe­stät­ten in ganz Deutsch­land zum UNESCO-Welterbetag ein. Die bundes­weite Eröff­nungs­ver­an­stal­tung  findet in Wismar statt. Wir freuen uns beson­ders, dass gleich mehrere „denkmal aktiv“-Teilnehmer zum Programm des Tages beitra­gen, und zwar in der Podiums­dis­kus­sion „Junge Perspek­ti­ven auf das Welterbe“.
Was verbin­den junge Menschen mit dem Welterbe? Wie engagie­ren sie sich in der Schule oder in ihrer Freizeit für die einzig­ar­ti­gen Kultur- und Natur­stät­ten? Und welche Welterbe-Themen sind aus junger Sicht wichtig für die Zukunft? Um diese und viele weitere Fragen geht es im Gespräch mit jungen Welterbe-Begeisterten.

Es nehmen teil:
Claudia Grünberg, Insti­tute Heritage Studies; Jörg Heinke, Lehrer an der Klaus-Harms-Schule Kappeln und zwei Schüle­rin­nen der Schule, Maxine Stahnke und Melanie Jensen; Leonie Dannen­berg, Schüle­rin, und Ronja Strautz, ehema­lige Schüle­rin der Großen Stadt­schule Geschwis­ter Scholl in Wismar und später Absol­ven­tin der Jugend­bau­hütte Lübeck.
Die Modera­tion übernimmt Marlen Meißner von der Deutschen UNESCO-Kommission.

Ort:    Am Markt, 23966 Wismar
Zeit:   05. Juni 2022, 11:00-17:00 Uhr; „Junge Perspek­ti­ven auf das Welterbe“ 14:50-15:30 Uhr

Das komplette Programm des UNESCO-Welterbetages finden Sie hier.



17./18. und 24./25. März 2022

Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden

Für Lehrkräfte, die im Schul­jahr 2021/22 an „denkmal aktiv“ teilneh­men und Projekte zu den Themen Kultu­rel­les Erbe und Denkmal­schutz durch­füh­ren, wird anstelle der ursprüng­lich geplan­ten Präsenz­tref­fen in Worms und Biele­feld ein Online-Programm angebo­ten.
Die Termine: Donners­tag, 17.3. und Donners­tag, 24.3. sowie Freitag, 18.3. bzw. Freitag 25.3.2022. Die Einwahllinks erhal­ten die Teilneh­men­den vom „denkmal aktiv“-Team direkt.

Das Programm: 

Den projekt­lei­ten­den Lehrkräf­ten bieten wir ein Webex-Meeting zum Schul­pro­gramm denkmal aktiv an, das entwe­der am Freitag den 18.3. oder am Freitag den 25.3. wahrge­nom­men werden kann. In der ersten Stunde infor­miert ein Vortrag zu Denkmal­fra­gen, die für jedes „denkmal aktiv“-Projekt grund­le­gend sind. In der zweiten Stunde ist Zeit für Fragen und Austausch zur Arbeit im „denkmal aktiv“-Programmjahr.

15:00–16:00 Uhr Online Vortrag: Was heißt eigentlich Denkmalschutz?
Jan Ermel, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, DenkmalAkademie
16:15–17:00 Uhr Austausch im Teilnehmendenkreis und mit dem „denkmal aktiv“-Team

 

Ebenfalls zu zwei Termi­nen bieten wir einen Online-Workshop zur media­len Aufbe­rei­tung der Schulprojekt-Ergebnisse an. Dieses Quali­fi­zie­rungs­se­mi­nar für Lehrende wird von jfc Medien­zen­trum Köln, einer Fachstelle für Kinder- und Jugend­me­di­en­ar­beit in NRW, per Zoom durch­ge­führt. Es gliedert sich in zwei aufein­an­der aufbau­ende zweistün­dige Module am Donners­tag den 17.3. und, eine Woche später, Donners­tag den 24.3.

Donnerstag 17.3. 15:00 – 16:45 Uhr (Gruppe 1) bzw. 17:00 – 18:45 Uhr (Gruppe 2)
Teil 1: Interviewführung – Wie kann meine Lerngruppe fachliche Partner unseres Projekts zielgerichtet befragen und die Gespräche in Audioaufnahmen dokumentieren?
Workshopleitung: Kerstin Pelster, Hörfunkjournalistin
Donnerstag 24.3. 15:00 – 16:45 Uhr (Gruppe 1) bzw. 17:00 – 18:45 Uhr (Gruppe 2)
Teil 2: Praktische Umsetzung – Planung eines Projektablaufs mit Befragung bis zur Veröffentlichung der Aufnahmen
Workshopleitung: Kerstin Pelster, Hörfunkjournalistin

 



08./10./11. März 2022

Informations-Termine zum Förderschwerpunkt Schädliche Umwelteinflüsse

Lehrkräf­ten, die sich für eine Teilnahme an „denkmal aktiv“ im kommen­den Schul­jahr inter­es­sie­ren, bieten wir Online-Informationsveranstaltungen an, die zu Möglich­kei­ten der Projekt­ar­beit im Rahmen der Ausschrei­bung Lernen am Denkmal. Schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe anschau­lich im Unter­richt vermit­teln infor­mie­ren.

Mit Best-Practice-Beispielen möchten wir Ihnen zeigen
- wie lehrplan­be­zo­gene Schul­pro­jekte Denkmale als Lernorte nutzen können
- welche Beglei­tung Sie für ein Projekt durch ein Schüler­la­bor in Ihrer Region erhal­ten können
- und schließ­lich, wie Sie sich bei „denkmal aktiv“ um eine Förde­rung im Schul­jahr 2022/23 bewer­ben können.

Beginn der ca. 90-minütigen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen per Webex-Meeting ist jeweils um 15:00 Uhr.
Jede hat einen regio­na­len Zuschnitt. Hier die Termine im Einzel­nen:

  • Diens­tag, 8.3.2022 für Lehrkräfte aus den Regio­nen Aachen, Bochum und Göttin­gen
    mit Fokus auf eine Umsetzung von Projekten im Gesellschafts- und Geisteswissenschaftlichen Bereich (oder auch fachübergreifend in den MINT-Bereich), begleitet durch die Schülerlabore goAIX! – historische Orte erforschen des Instituts für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen; Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum, Bereich Geisteswissenschaften sowie das YLAB - Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Georg-August-Universität Göttingen
  • Donners­tag, 10.3.2022 für Lehrkräfte aus den Regio­nen Dresden, Frankfurt/Main und München
    mit Fokus auf eine Umsetzung von Projekten in den MINT-Fächern (oder auch fachübergreifend in den GG-Bereich), begleitet durch die Schülerlabore DLR_School_Lab  der TU Dresden; GoetheLab, Goethe-Universität Frankfurt/Main sowie TUM Science Labs, Technische Universität München
  • Freitag, 11.3.2022 für Lehrkräfte aus den Regio­nen Koblenz, Konstanz und St. Ingbert
    mit Fokus auf eine Umsetzung von Projekten in den MINT-Fächern, begleitet durch die Schülerlabore der Universität Koblenz-Landau, Fachbereich 3 Mathematik/Naturwissenschaften; der Universität Konstanz, Schülerlabor Fachbereich Chemie sowie durch das Schülerforschungs- & -technikzentrum (SFTZ) St. Ingbert

Den Link zur Teilnahme an einem der Termine 08./10./11. März senden wir Ihnen bei Inter­esse gern zu – eine Mail an denkmal-aktiv@denkmalschutz.de genügt.

Wir freuen uns auf Ihre Anmel­dung!



21. Dezember 2021 bis 28. Februar 2022

Ausstellung in Bayreuther Stadtbibliothek: Wilhelmines Erbe

Am Gymna­sium Christian-Ernestinum in Bayreuth ging es in einem „denkmal aktiv“-Projekt, das im Schul­jahr 2019/20 gestar­tet ist, um den Musen­hof der Markgrä­fin Wilhel­mine.
Ein P-Seminar, gelei­tet von Dr. Heiko Weiß, entwi­ckelte eine Fotoaus­stel­lung zu den Denkma­len, die unter der Herrschaft der Markgrä­fin von Bayreuth entstan­den sind. Die Schüle­rin­nen und Schüler setzten Kirchen, Schlös­ser und Parks mit ihren Handy­ka­me­ras in Szene. Ihr junger, frischer und zuwei­len auch frecher Blick auf alte Denkmale ist in 13 großfor­ma­ti­gen Rollups festge­hal­ten. Mit Infor­ma­ti­ons­tex­ten in leich­ter Sprache führen sie in die verschie­de­nen histo­ri­schen Orte ein, um viele Menschen für Wilhel­mi­nes Welt zu begeis­tern - auch solche, die bisher kaum in Kontakt mit den reichen Kultur­schät­zen der Region gekom­men sind.

Die Ausstel­lung ist nun in der Stadt­bi­blio­thek Bayreuth zu sehen. Bis Ende Januar präsen­tie­ren die Rollups dort ein eindrucks­vol­les Panorama der Kunst und Kultur zur Zeit der großen Markgrä­fin - gesehen mit den Augen junger Menschen.

Ort: RW 21, Richard-Wagner-Straße 21, 95444 Bayreuth
Laufzeit der Ausstel­lung: 21. Dezem­ber 2021 bis 28. Februar 2022
Öffnungs­zei­ten: DI-FR 10:00-19:00 Uhr, SA 10:00-15:00 Uhr 

Die Webseite zur Ausstel­lung



14. September bis 22. Dezember 2021

Ausstellung zum Historischen Friedhof Weimar

Im Schul­jahr 2020/21 hat das Lyonel-Feininger-Gymnasium Buttelstedt/Mellingen das denkmal aktiv-Projekt „Der Histo­ri­sche Fried­hof in Weimar“ durch­ge­führt. Schüle­rin­nen und Schüler der 9. und 10. Klasse haben die Ruhestätte, die Teil der UNESCO-Welterbestätten Klassi­sches Weimar ist, aus verschie­de­nen Perspek­ti­ven in den Blick genom­men und mit fachli­cher Beglei­tung der Unteren Denkmal­be­hörde kennen­ge­lernt. Die 1818 geschaf­fene Anlage beher­bergt mit der Fürsten­gruft die herzog­li­che Grablege des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach, in der auch Goethe und Schil­ler bestat­tet sind, darüber hinaus die Gräber vieler weite­rer namhaf­ter Persön­lich­kei­ten. Aus der Beschäf­ti­gung mit dem Ort sind auf der Basis von Fotogra­fien künst­le­ri­sche Cyano­ty­pien entstan­den, zu den bedeu­tends­ten Grabstät­ten haben die Jugend­li­chen Führun­gen entwi­ckelt und in gestal­te­ten Broschü­ren beschrie­ben. Diese schönen Ergeb­nisse des Projekts werden nun in den Räumen der Stadt­ver­wal­tung Weimar öffent­lich präsen­tiert.

Zeit: 14. Septem­ber bis 22. Dezem­ber 2021, Mo-Fr während der Öffnungs­zei­ten
Ort: Stadt­ver­wal­tung Weimar, Schwan­see­straße 17, Haus I, 99423 Weimar

 



12./13. November 2021

Teilnehmer-Starttreffen in Neumarkt/Oberpfalz

Im Novem­ber treffen sich in Neumarkt in der Oberpfalz Lehrkräfte, die im Schul­jahr 2021/22 an „denkmal aktiv“ teilneh­men. Gemein­sam mit ihren Lerngrup­pen führen sie Projekte zu Denkma­len und Themen des Kultu­rel­len Erbes an weiter­füh­ren­den Schulen bundes­weit durch.

Die Veran­stal­tung ist eine von zweien, bei denen sich die Teilneh­men­den am Schul­pro­gramm der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz in einer Teilgruppe kennen­ler­nen und austau­schen können. Das Start­tref­fen bildet den gemein­sa­men Auftakt in das „denkmal aktiv“-Jahr mit einem Programm aus Workshops und Arbeits­grup­pen zu Denkmal­the­men und Fragen der Kultur­ver­mitt­lung an Kinder und Jugend­li­che.

Beginn: Freitag, 12.11.2021, 11:00 Uhr
Ende: Samstag, 13.11.2021, 13:00 Uhr
Tagungs­haus: Kloster St. Josef, Wildbad 1, 92318 Neumarkt i.d. Oberpfalz
Info und Kontakt: www.stjosef-nm.de, info@kloster-erleben.de

Das Programm (PDF, Stand 9.11.2021)



28. Juli bis 30. September 2021

Fotoausstellung in Bayreuth: Neu aufgerollt - Wilhelmines Erbe

Am Gymna­sium Christian-Ernestinum in Bayreuth ging es in einem „denkmal aktiv“-Projekt, das im Schul­jahr 2019/20 gestar­tet ist, um den Musen­hof der Markgrä­fin Wilhel­mine.
Ein P-Seminar, gelei­tet von Dr. Heiko Weiß, entwi­ckelte eine Fotoaus­stel­lung zu den Denkma­len, die unter der Herrschaft der Markgrä­fin von Bayreuth entstan­den sind. Die Schüle­rin­nen und Schüler setzten Kirchen, Schlös­ser und Parks mit ihren Handy­ka­me­ras in Szene. Ihr junger, frischer und zuwei­len auch frecher Blick auf alte Denkmale ist in 13 großfor­ma­ti­gen Rollups festge­hal­ten. Mit Infor­ma­ti­ons­tex­ten in leich­ter Sprache führen sie in die verschie­de­nen histo­ri­schen Orte ein, um viele Menschen für Wilhel­mi­nes Welt zu begeis­tern - auch solche, die bisher kaum in Kontakt mit den reichen Kultur­schät­zen der Region gekom­men sind.

Die Ausstel­lung ist nun im Neuen Schloss zu sehen, einem zentra­len Ort des Bayreu­ther Musen­hofs. Bis Ende Septem­ber präsen­tie­ren die Rollups dort im authen­ti­schen Denkmal ein eindrucks­vol­les Panorama der Kunst und Kultur zur Zeit der großen Markgrä­fin - gesehen mit den Augen junger Menschen.

Ort: Neues Schloss, Ludwig­straße 21, 95444 Bayreuth, Garde­rei­ter­saal und Festsaal
Laufzeit der Ausstel­lung: 28. Juli bis 30. Septem­ber 2021
Öffnungs­zei­ten: täglich 9:00-18:00 Uhr 

Die Webseite zur Ausstel­lung

 



17./18. September 2021

Teilnehmer-Starttreffen in Lemgo/NRW

Im Septem­ber treffen sich in Lemgo in Nordrhein-Westfalen Lehrkräfte, die im Schul­jahr 2021/22 an „denkmal aktiv“ teilneh­men. Gemein­sam mit ihren Lerngrup­pen führen sie Projekte zu Denkma­len und Themen des Kultu­rel­len Erbes an weiter­füh­ren­den Schulen bundes­weit durch.

Die Veran­stal­tung ist eine von zweien, bei denen sich die Teilneh­men­den am Schul­pro­gramm der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz in einer Teilgruppe kennen­ler­nen und austau­schen können. Das Start­tref­fen bildet den gemein­sa­men Auftakt in das „denkmal aktiv“-Jahr mit einem Programm aus Führun­gen, fachlich angelei­te­ten Workshops und Arbeits­grup­pen zu Denkmal­the­men und Fragen der Kultur­ver­mitt­lung an Kinder und Jugend­li­che.

Beginn: Freitag, 17.9.2021, 11:00 Uhr
Ende:  Samstag, 18.9.2021, 13:30 Uhr
Tagungs­haus: Gemein­de­zen­trum St. Johann, Hinter dem Kloster 1, 32657 Lemgo
Info und Kontakt: www.st-johann.org, verwaltung@st-johann.org 
Unter­kunft: Hotel Stadt­pa­lais, Papen­straße 24, 32657 Lemgo

Das Programm (PDF)



August 2021

Hochwasser-Hilfe für Denkmale – und für Schulen

Von der aktuel­len Hochwas­ser­ka­ta­stro­phe sind viele Menschen betrof­fen. Ihnen gilt unser Mitge­fühl. Die Deutsche Stiftung Denkmal­schutz kann dort aktiv helfen, wo Denkmale in Mitlei­den­schaft gezogen worden sind. Sie hat dazu ein Spenden­konto „Sofort­hilfe Hochwas­ser­ka­ta­stro­phe“ einge­rich­tet. Das Nothilfe-Programm der Stiftung dient dazu, Notmaß­nah­men zur Rettung eines Denkmals zu ermög­li­chen, um Zeit für Trock­nung, Vermei­dung von Folge­schä­den und für geeig­nete Sanie­rungs­maß­nah­men zu gewin­nen.

​​​​​​​Infor­ma­tio­nen zum Hochwasser-Nothilfeprogramm finden Sie hier:
www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Die zentrale E-Mailadresse zum Hochwasser-Nothilfeprogramm der Stiftung:
hochwasser-nothilfe@denkmalschutz.de

Und hier das Spenden­konto Sofort­hilfe Hochwas­ser­ka­ta­stro­phe:
IBAN DE78 3804 0007 0555 5552 00

 

Auch Schulen, Schüle­rin­nen und Schüler wurden durch die Fluten schwer getrof­fen, darun­ter Teilneh­mer am Schul­pro­gramm denkmal aktiv.
In Schlei­den in der Eifel stand das Unter­ge­schoss des Sturmius-Gymnasiums unter Wasser. Vieles ist verlo­ren. Das Kolle­gium hat eine eigene Spenden­ak­tion gestar­tet, mit der unter dem Motto „Füller­pa­ten“ für die Schul­aus­stat­tung betrof­fe­ner Kinder und Jugend­li­cher gesam­melt wird.

Wenn Sie helfen können – oder uns weitere schuli­sche Hilfs­ak­tio­nen nennen möchten, auf die wir aufmerk­sam machen könnten – freuen wir uns sehr!



27. und 28. April 2021

Online-Tagung: Welterbe – Auftrag Zukunft gestalten!

Junge Menschen spielen eine zentrale Rolle für den Schutz und die Erhal­tung der UNESCO-Welterbestätten, denn sie gestal­ten unsere Zukunft. Das Ziel der Online-Tagung ist es, Welterbe gemein­sam mit der jungen Genera­tion in die Zukunft zu denken, zentrale Heraus­for­de­run­gen zu identi­fi­zie­ren und Lösungs­an­sätze zu entwi­ckeln. Gemein­sam mit dem Jugend­for­scher Simon Schnet­zer soll die aktive Betei­li­gung und Aktivie­rung der jünge­ren Genera­tio­nen in der Zukunfts­ge­stal­tung der Welterbe­stät­ten weiter­ent­wi­ckelt werden.

Das Sächsi­sche Staats­mi­nis­te­rium für Regio­nal­ent­wick­lung lädt in Koope­ra­tion mit dem Landes­amt für Denkmal­pflege Sachsen, dem Minis­te­rium für Wissen­schaft, Weiter­bil­dung und Kultur Rheinland-Pfalz, der Deutschen UNESCO-Kommission, ICOMOS Deutsch­land, dem Verein Welterbe­stät­ten in Deutsch­land e.V., dem Zweck­ver­band Welterbe Oberes Mittel­rhein­tal und dem Welterbe Montan­re­gion Erzge­birge e.V. dazu ein.

Online-Tagung am 27. und 28. April 2021, jeweils von 15:45 bis 17:30 Uhr
Das Programm (PDF)



5. und 13. März 2021

Lehrkräftefortbildung Naturwissenschaften

Eine zweistu­fige Lehrkräf­te­fort­bil­dung zum Themen­schwer­punkt Lernen am Denkmal. Schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe anschau­lich im Unter­richt vermit­teln fand am 5. und 13. März 2021 statt. Partner des Schul­pro­gramms waren hierbei das GdCH-Fortbildungszentrum an der TU Dortmund und als Gastge­ber das Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Die Fortbil­dung richtete sich an Lehrkräfte und Referen­dare im MINT-Bereich (Sek. II), insbe­son­dere im Fach Chemie.

Der erste Teil der Fortbil­dung gab inter­es­sier­ten Lehrkräf­ten per Video­schal­tung die Möglich­keit, sich in das thema­ti­sche Spektrum einzu­ar­bei­ten und exempla­ri­sche Frage­stel­lun­gen kennen­zu­ler­nen (Unter­su­chung von Schäden an Baudenk­ma­len im Feld, digitale Erhebung von Umwelt­mess­da­ten mit der Sense­Box, Durch­füh­rung von Modell­ex­pe­ri­men­ten rund um Beton, z.B. Schädi­gung durch Feuch­tig­keit und Kohlen­stoff­di­oxid, Hydro­pho­bie­rung). In der folgen­den Woche konnten sie prakti­sche Unter­su­chun­gen in den Chemie-Räumlichkeiten der eigenen Schule flexi­bel durch­füh­ren, dafür nötige Materia­lien wurden im Vorfeld per Post zugesandt. Der zweite Teil der Fortbil­dung beinhal­tete einen Austausch zu den durch­ge­führ­ten Arbei­ten sowie zu Ideen, das Thema schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe im Unter­richt zu vermit­teln und in einer Bewer­bung um Teilnahme an „denkmal aktiv“ aufzu­grei­fen.

Digitale Plattform: Zoom
Daten und Zeiten:
Einführung Freitag, 5.3.2021, 15:00-16:30 Uhr
Austausch Samstag, 13.3.2021, 14:00-16:00 Uhr
Informationen: www.aks.ruhr-uni-bochum.de

 



23. Februar 2021

Lehrkräftefortbildung Geisteswissenschaften

Am 23. Februar 2021 fand eine Online-Lehrkräftefortbildung zum Themen­schwer­punkt Lernen am Denkmal. Schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe anschau­lich im Unter­richt vermit­teln statt. Gastge­ber war das YLAB - Geistes­wis­sen­schaft­li­ches Schüler­la­bor der Georg-August-Universität Göttin­gen. Die Fortbil­dung richtete sich an Lehrkräfte und Referen­dare in den geistes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern.

In der auf drei Stunden angeleg­ten Fortbil­dung erhiel­ten inter­es­sierte Lehrkräfte eine fachli­che Einfüh­rung und Anregun­gen, wie sich das Thema schäd­li­che Umwelt­ein­flüsse auf das Kultur­erbe im Unter­richt vermit­teln lässt. In einer Arbeits­phase der Fortbil­dung arbei­te­ten sie konkret an einem Denkmal­bei­spiel und richte­ten einen vertie­fen­den Blick auf die Inschrif­ten, die es trägt: Inschrif­ten sind im wahrs­ten Sinne des Wortes sprechende Überlie­fe­run­gen und wichtige kultu­relle Zeugnisse. Sie geben uns einen lebens­na­hen Einblick in die Geschichte, in Tradi­tio­nen und Konven­tio­nen. Die Beschäf­ti­gung mit ihnen macht Geschichte leben­dig. Zugleich wird deutlich, wie wichtig es ist, dieses kultu­relle Erbe zu erhal­ten, damit auch zukünf­tige Genera­tio­nen aus den Inschrif­ten lernen können und auch, wie fragil diese Überlie­fe­run­gen sind und welchen Gefah­ren sie etwa durch Umwelt­ein­flüsse ausge­setzt sind.
Ziel der Fortbil­dung war es, das große Poten­zial der Inschrif­ten für einen veran­schau­li­chen­den Unter­richt aufzu­zei­gen – insbe­son­dere in den geistes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern, aber auch für einen fächer­über­grei­fen­den Unter­richt. Sie schloss mit einer Beratung dazu, wie sich das Thema im Rahmen einer Teilnahme an „denkmal aktiv“ aufgrei­fen und in der Schule vertie­fen lässt.

Digitale Plattform: Zoom
Datum und Zeit:
Dienstag, 23.2.2021, 15:30 bis 18:30 Uhr
Informationen: www.ylab.uni-goettingen.de

 

 



September und Oktober 2020

Start in das Projektjahr 2020/2021

Der Auftakt in das Projekt­jahr ist bei „denkmal aktiv - Kultur­erbe macht Schule“ fest mit den sogenann­ten Start­tref­fen verbun­den. Kurz nach den Sommer­fe­rien haben die Projekt­lei­ter und Projekt­lei­te­rin­nen im Rahmen mehrtä­gi­ger Seminar­ver­an­stal­tun­gen die Möglich­keit, Anregun­gen auszu­tau­schen, Metho­den zu disku­tie­ren, in Workshops zu neuen Kennt­nis­sen zu gelan­gen und bei spannen­den Exkur­sio­nen selbst zu erleben, wie facet­ten­reich Denkmale zum Sprechen gebracht und als Lernorte erschlos­sen werden können.

In diesem Jahr ist auch bei uns alles anders, aber Start­tref­fen gab es natür­lich trotz­dem: Lehre­rin­nen und Lehrer, die an Schulen im gesam­ten Bundes­ge­biet im laufen­den Schul­jahr Denkmal­pro­jekte anlei­ten, konnten sich im Septem­ber und Oktober in einer Reihe von Video­kon­fe­ren­zen treffen. Mit einem Fragen­ka­ta­log an die Teilneh­mer zur Vorbe­rei­tung auf die Termine ging es los. In mehre­ren kleine­ren Gruppen war dann Raum genug, um sich gegen­sei­tig vorzu­stel­len, was in den kommen­den Monaten auf dem Programm steht - welche Denkmale die Lerngrup­pen erkun­den werden und welche Ansätze im Kolle­gium dafür gefun­den wurden, aber auch, was die Eckpunkte eines „denkmal aktiv“-Jahres sind und welche Ziele die Deutsche Stiftung Denkmal­schutz mit dem Schul­pro­gramm verbin­det. In einem gemein­sa­men vertie­fen­den Gespräch ging es schließ­lich um die Frage, wie in den unter­schied­li­chen Schul­for­men, Kursen und Alters­stu­fen die Einfüh­rung in die Themen Kultur­erbe und Denkmal­schutz gelin­gen kann. Moderiert vom „denkmal aktiv“-Team wurden dabei viele anregende und hilfrei­che Tipps ausge­tauscht.

Wir freuen uns über diesen vielver­spre­chen­den Start und darüber, dass sich so viele engagierte Lehrkräfte trotz der Einschrän­kun­gen, die unter Pande­mie­be­din­gun­gen für Lerngrup­pen, Exkur­sio­nen und fächer­über­grei­fen­des Lernen gelten, für die Projekt­ar­beit am Lernort Denkmal stark machen. Allen Projekt­teams wünschen wir viel Erfolg!



13. September bis 3. Oktober 2020

In Szene gesetzt: Westwall-Relikte im Aachener Wald

Zum Tag des offenen Denkmals 2020, 75 Jahre nach Kriegs­ende, gestal­te­ten Jugend­li­che an fünf Orten entlang des Westwalls Relikte dieses Bollwerks zu Orten der Begeg­nung um. Das Aache­ner Berufs­kol­leg Gestal­tung und Technik hat sich mit seinem Beitrag zu dem Gemein­schafts­pro­jekt im Schul­jahr 2019/20 an denkmal aktiv – Kultur­erbe macht Schule betei­ligt.
Ein Land Art-Workshop markierte den Start für die Jugend­li­chen. Quer durch den Aache­ner Wald beweg­ten sie sich entlang alter und neuer Grenz­wege - und wie oft dabei Grenzen überschrit­ten wurden, war vielen zuvor gar nicht bewusst. Das gemein­same Erinnern und die Arbeit mit dem Westwall öffnete den Blick für das Geschenk, in Frieden und Freiheit leben zu dürfen. Und die künst­le­ri­sche Ausein­an­der­set­zung mit dem denkmal­ge­schütz­ten Bauwerk machte deutlich, dass die Relikte der Geschichte einer behut­sa­men und respekt­vol­len Annähe­rung bedür­fen.
Das Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhal­ten. Neu denken“, das in diesem Jahr den Tag des offenen Denkmals leitet, haben die Schüle­rin­nen und Schüler des Berufs­kol­legs wörtlich genom­men. Den Beton-Höckern der einsti­gen Panzer­sperre verpass­ten sie eine neue Gestal­tung. An dem mitten in der Natur gelege­nen „unbeque­men“ Denkmal im Aache­ner Wald setzen sie so zusam­men mit Dorette Christ­freund und dem Urban Street Artist Senor Schnu ein buntes Zeichen. FROZEN IN HISTORY heißt ihre Instal­la­tion, die vom 13. Septem­ber bis 3. Oktober besucht werden kann. Die von den Jugend­li­chen gestal­te­ten Hüllen, die den Höckern auf Maß angepasst sind, werden danach auf dem Schul­ge­lände aufge­stellt.

Foto: D. Christ­freund, Aachen

Ort: Aache­ner Wald, Rotsief­weg, Höcker­li­nie am KuKuK, Eupener Str. 420, 52076 Aachen
Vernis­sage: Tag des offenen Denkmals, 13.9.2020, 12:00 Uhr
Laufzeit der Ausstel­lung: bis Samstag, 3.10.2020 

Infor­ma­tio­nen zum Gesamt­pro­jekt: https://drachenzaehne-in-farbe.de/

Hinweis: „Drachen­zähne in Farbe“ ist eine Open Air-Installation und kann unter Corona-Auflagen besucht werden. Die Veran­stal­ter weisen auf die notwen­di­gen Abstands- und Hygie­ne­re­geln hin.



10. bis 17. September 2020

Ausstellung zum Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee

Am Berli­ner Heinrich-Hertz-Gymnasium ging es in einem „denkmal aktiv“-Projekt im Schul­jahr 2019/20 um den Jüdischen Fried­hof Berlin-Weißensee. Die Klassen 10-1 und 10-2 unter­such­ten das Kultur- und Garten­denk­mal in all seinen Facet­ten in den Fächern Deutsch, Geschichte/Politik, Geogra­fie, Ethik, Kunst und Musik. Unter­stüt­zend wirkten die Projektteilnehmer*innen des SOR-Tages sowie der Grund­kurs Kunst im Jahrgang 11. Bei spannen­den Begeg­nun­gen, Gesprä­chen, Workshops und Recher­chen wurde der zunächst unbekannte Ort erfahr­bar, erleb­bar und in seiner Beson­der­heit bestaunt. Beglei­tet haben das Schul­pro­jekt viele fachli­che Partner, unter anderen Heike Pieper vom Berli­ner Ortsku­ra­to­rium der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz und Herbert Lohner, Fachre­fe­rent Natur­schutz des BUND in Berlin.
Die Ergeb­nisse der Ausein­an­der­set­zung mit dem Jüdischen Fried­hof werden nun in der Aula des Heinrich-Hertz-Gymnasiums vom 10. bis zum 17. Septem­ber präsen­tiert.

Ort: Aula des Heinrich-Hertz-Gymnasiums (3.Stock), Rigaer Str. 81-82, Berlin
Zeit: 10.-17. Septem­ber 2020

 



3. September 2020

Ein Buch zur Anna Amalia Bibliothek Weimar

Schüle­rin­nen und Schüler des Lyonel-Feininger-Gymnasiums Mellin­gen haben sich in einem denkmal aktiv-Projekt einge­hend mit der Herzo­gin Anna Amalia Biblio­thek Weimar beschäf­tigt. Das gesamte vergan­gene Schul­jahr hindurch erkun­de­ten sie die Bauge­schichte des Denkmals und setzten sich mit den Heraus­for­de­run­gen seiner Erhal­tung ausein­an­der – auch mit den Notmaß­nah­men, die der verhee­rende Brand der Biblio­thek 2004 notwen­dig machte. Die Deutsche Stiftung Denkmal­schutz half damals schnell, die Schäden am Bau zu besei­ti­gen, aber die Restau­rie­rung der histo­ri­schen Buchbe­stände nahm noch viele Jahre in Anspruch.
Welche Rolle die Anna Amalia Biblio­thek als Hort des Wissens ihrer Zeit spielt und auch, wie ihre kostbare Sammlung restau­riert wird, fanden die Jugend­li­chen so spannend, dass sie beschlos­sen, ihre Projekt­er­geb­nisse selbst in einem Buch zusam­men­zu­stel­len. Unter­stützt von vielen fachli­chen Partnern haben sie ein so überzeu­gen­des Produkt geschaf­fen, dass die Anna Amalia Biblio­thek es in ihre eigenen Bestände aufneh­men wird.

Das Buch mit Textbei­trä­gen und fotogra­fi­schen Arbei­ten des denkmal aktiv-Teams wird am 3. Septem­ber 2020 feier­lich an die Klassik Stiftung Weimar überge­ben. Im Bücher­ku­bus der Biblio­thek nimmt es Roland Bärwin­kel in Anwesen­heit der Schul­lei­te­rin Birgit Licht und der Projekt­lei­te­rin Kathrin Kloth aus den Händen der Jugend­li­chen entge­gen.
„denkmal aktiv“ freut sich über diese wunder­bare Anerken­nung des Schüler­en­ga­ge­ments und gratu­liert dem ganzen Team des Lyonel-Feininger-Gymnasiums recht herzlich!

Termin: Donners­tag, der 3. Septem­ber 2020, 16:00 Uhr
Ort: Studi­en­zen­trum der Herzo­gin Anna Amalia Biblio­thek, Bücher­ku­bus,
Platz der Demokra­tie, Weimar



02. bis 04. April 2020

Erfahrungsaustauschtreffen in Bielefeld ABGESAGT!

DIE VERANSTALTUNG WURDE ABGESAGT
um einer Verbrei­tung des Corona-Virus vorzu­beu­gen

Anfang April treffen sich in Biele­feld Lehrkräfte, Schüle­rin­nen und Schüler aus dem nördli­chen Bundes­ge­biet, die im Schul­jahr 2019/20 am Schul­pro­gramm „denkmal aktiv“ teilneh­men und Projekte zu den Themen Kultu­rel­les Erbe und Denkmal­schutz durch­füh­ren. Die Veran­stal­tung dient dem Erfah­rungs­aus­tausch zum laufen­den „denkmal aktiv“-Jahr, der einge­bet­tet ist in ein Programm aus Führun­gen, fachlich angelei­te­ten Workshops und Arbeits­grup­pen zu Denkmal­the­men. Die Schüle­rin­nen und Schüler erfah­ren in Stadt­füh­run­gen und Mitmach-Angeboten des Histo­ri­schen Museums Biele­feld Inter­es­san­tes aus der Indus­trie­ge­schichte. Für die Lehrkräfte stehen ein Rundgang zur textil­in­dus­tri­el­len Vergan­gen­heit Biele­felds und ein Kirchenraumerkundungs-Workshop zur Altstäd­ter Nicola­i­kir­che auf dem Programm.

Ort: Jugend­gäs­te­haus Biele­feld, Hermann-Kleinewächter-Straße 1, 33602 Biele­feld Info: https://bielefeld.jugendherberge.de/jugendherbergen/bielefeld-626/portraet/
Zeit: Donners­tag, 02.04. (ab ca. 18:00 Uhr) bis Samstag, 04.04. 2020 (bis ca. 14:00 Uhr)

 



März 2020

Thüringer Bildungsministerium zeichnet „denkmal aktiv“-Projekt aus

Im März würdigte das Thürin­ger Minis­te­rium für Bildung, Jugend und Sport das Lyonel-Feininger-Gymnasium Mellin­gen für hervor­ra­gen­des Engage­ment im Rahmen des Landes­pro­gramms „Demokra­tisch Handeln“ mit einer Urkunde. Die Auszeich­nung erhielt die Schule für ihr „denkmal aktiv“-Projekt mit dem Titel Dem Genius Loci auf der Spur – Das Deutsche Natio­nal­thea­ter in Weimar. Ein Symbol­ort der deutschen Kultur und Politik. „denkmal aktiv“ gratu­liert herzlich zu dieser Auszeich­nung!
Die seit März gelten­den Kontakt­be­schrän­kun­gen aufgrund der Corona-Pandemie machten eine Veran­stal­tung dazu bislang unmög­lich. Deshalb wird der Dank an die Projekt­lei­te­rin für ihren wichti­gen Beitrag zur Förde­rung demokra­ti­scher Kompe­ten­zen in der Schule erst im Rahmen des 3. Netzwerk­tref­fens Demokra­tie und Schule in Erfurt am 21.09.2020 persön­lich ausge­spro­chen werden.
Schon jetzt aber kann sich jeder das Video einer eigenen Insze­nie­rung des Schul­teams zu seinem Projekt hier auf denkmal-aktiv.de anschauen – und erfah­ren, wie die Jugend­li­chen die Rolle des Deutschen Natio­nal­thea­ters in Weimar bei der Verab­schie­dung der Weima­rer Verfas­sung im Juli 1919 erforsch­ten.

Das Video der Theater­in­sze­nie­rung:



05. bis 07. März 2020

Erfahrungsaustauschtreffen in Hohensolms

Anfang März treffen sich auf der Jugend­burg Hohen­solms bei Wetzlar Lehrkräfte, Schüle­rin­nen und Schüler aus dem südli­chen Bundes­ge­biet, die im Schul­jahr 2019/20 am Schul­pro­gramm „denkmal aktiv“ teilneh­men und Projekte zu den Themen Kultu­rel­les Erbe und Denkmal­schutz durch­füh­ren. Die Veran­stal­tung dient dem Erfah­rungs­aus­tausch zum laufen­den „denkmal aktiv“-Jahr, der einge­bet­tet ist in ein Programm aus Führun­gen, fachlich angelei­te­ten Workshops und Arbeits­grup­pen zu Denkmal­the­men.
Im Rahmen eines Erkundungs- und Workshop-Programms im Archäo­lo­gi­schen Park Römer­kas­tell Saalburg beschäf­ti­gen sich die Schüle­rin­nen und Schüler mit Zeugnis­sen der römischen Vergan­gen­heit. Die Lehrkräfte erkun­den die Altstadt von Wetzlar in Führun­gen mit der Ortsku­ra­to­rin der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz,  Gerhild Seibert.

Ort: Ev. Jugend­burg Hohensolms/Hohenahr, Burgstr. 12, 35644 Hohen­ahr
Info: https://jugendburg.de/
Zeit: Donners­tag, 05.03. (ab ca. 18:00 Uhr) bis Samstag, 07.03. 2020 (bis ca. 14:00 Uhr)

Das Programm (PDF)