Klaus-Harms-Schule, Kappeln

UNESCO Weltkulturerbe-Scouts für Haithabu/Danewerk


Kappeln liegt am östlichen Ende der Schlei, eines Ostseearms, dessen westliches Ende die Überreste des wikingerzeitlichen Seehandelsplatzes Haithabu und der dänischen Grenzfestung Danewerk markieren. Eine neu gegründete AG der UNESCO-Projektschule hat sich zum Ziel gesetzt, diese beiden Weltkulturerbestätten ins Bewusstsein besonders junger Menschen zu holen. Mit ihrer Ausbildung zu UNESCO-Weltkulturerbe-Scouts wollen die Jugendlichen Gleichaltrigen vermitteln, wie an dieser wichtigen Wasserverbindung an der historischen Engstelle zwischen Ost- und Nordsee jahrhundertelang eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas entstanden ist - und wie die archäologischen Funde noch heute den Austausch zwischen Menschen verschiedener Kulturen dokumentieren, die hier vor mehr als 1000 Jahren lebten und Handel trieben. Unterstützt vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein und dem Danevirke Museum werden Lernende mit einem Schwerpunkt im Fach Geschichte zu Scouts ausgebildet, die Schülergruppen aus der Region auf Augenhöhe in die spannende Geschichte der Welterbestätten einführen und mithilfe neuer Medien nahebringen.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein
Matthias Malluck, Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein; Friederike Malisch-Johnigk, Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Lars Erik Bethge, Leiter Danevirke Museum
Geschichte
vorwiegend Jg. 10-12