Lyonel-Feininger-Gymnasium, Mellingen/Buttelstedt

Auf den Spuren der Via Regia

Partnerprojekt: Mittelalterliche Handelswege

Die Via Regia ist das älteste Wegenetz zwischen Ost- und Westeuropa, es existiert seit mehr als 2.000 Jahren. In diesem Projekt geht es um die Verbindungen, die dieser historische Handelsweg der regionalen Kultur zur überregionalen und nationalen, aber auch zur internationalen Kulturentwicklung eröffnet hat. Die Schule liegt am historischen Verlauf der Via Regia im Weimarer Land, die Stadt Buttelstedt war früher eine Station dieses Krönungs-, Heeres-, Pilger-, und Postweges. So geht es am Feininger-Gymnasium am Standort Buttelstedt (und im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht auch am Standort Mellingen) um die Geschichte und Entwicklung der  Stadt in ihren Beziehungen zu bedeutenden Stätten wie dem Welterbe Naumburger Dom und dem mittelalterlichen Handelsplatz Erfurt. Was lässt sich über die römischen Ursprünge der Via Regia herausfinden? Welche Auswirkungen hatte sie für die Stadtentwicklung in Buttelstedt? Und wie lässt sie sich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit holen? Diesen Fragen stellen sich die Schülerinnen und Schüler und finden Auskunft dazu auf Exkursionen zu Denkmalen in der Region, im Gespräch mit Experten und in Archiven. Sie erstellen eine Übersichtskarte des historischen Wegenetzes und gestalten dazu Mappen und ein grafisch gestaltetes Leporello.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Deutsche UNESCO-Kommission
Untere Denkmalbehörde, Landratsamt Weimarer Land; Förderverein Krebs, Fasch und Kirche Buttelstedt e.V.
Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Kunst, Deutsch, Religion, Ethik, Mathematik, Medienkunde
fächer- und jahrgangsübergreifend in den Jg. 7 bis 12

Dokumentation



Das Projektteam auf Exkursion entlang der Via Regia in Erfurt (Foto: K. Preller)

In verschiedenen Drucktechniken werden Illustrationen zu bedeutenden Städten und ihren Denkmalen an der Via Regia gestaltet. (Foto: K. Kloth)

Einblick in die Abschluss-Ausstellung im Buttelstedter Pfarrwitwenstift (Foto: K. Kloth)

 


Die Projektleiterinnen:

"Bei der Recherchearbeit, bei der sich die Schülerinnen und Schüler auf einen selbstgewählten Schwerpunkt zur VIA REGIA konzentrieren, werden die Zusammenhänge deutlich, die sich mit dem Verlauf und der Entwicklung dieser bedeutsamen Straße ergeben. Kunstepochen, Baustile, Stadtentwicklung, Kriege, die Jüdische Gemeinde in Erfurt und ihr Brauchtum, die mitteldeutschen Handelszentren Erfurt, Leipzig, Görlitz, die Krämerbrücke in Erfurt und noch einiges mehr wird thematisch aufbereitet. Das fächerübergreifende Arbeiten spielt dabei und auch bei der abschließenden Präsentation ein wichtige Rolle. Wenn möglich, werden die Projektergebnisse in den unterschiedlichen Fachbereichen unseres Gymnasiums von den Schülerinnen und Schülern selbst vorgestellt."