Fotoausstellung

Wilhemines Erbe neu aufgerollt - der Bayreuther Musenhof

Optische Experi­mente in einem Fotowork­shop - Foto: Elisa­beth Pölnitz-Eisfeld, Bayreuth

In Projekt-Seminaren schul­tern angehende Abitu­ri­en­ten mit Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Verwal­tung ein Projekt außer­halb der Schule, das sie selbst planen, organi­sie­ren und durch­füh­ren. Einem P-Seminar am Gymna­sium Christian-Ernestinum in Bayreuth ging es dabei um den Musen­hof der Markgrä­fin Wilhel­mine.

Das Thema Bildung ist allge­gen­wär­tig in den Schlös­sern und dem Park der Eremi­tage, die eine einzige große Bildungs­land­schaft bilden: Ein antiki­sie­ren­des Ruinen­thea­ter, Rückzugs­orte zur Selbst­fin­dung und ein Weg vom Dunkel zum Licht der Erkennt­nis machen das Bildungs­kon­zept der Aufklä­rungs­zeit erfahr­bar. In der Begeg­nung mit Museums­päd­ago­gen, Kastel­la­nen, Kirchen­pfle­gern, Gärtnern und Restau­ra­to­ren lernten die Jugend­li­chen diese Denkmale zu lesen und machten sich mit ihren Erhal­tungs­be­din­gun­gen bekannt.

Um auch viele andere, vor allem junge Menschen für Wilhel­mi­nes Welt zu begeis­tern, entwi­ckelte das von Dr. Heiko Weiß gelei­tete Seminar eine Fotoaus­stel­lung, in die Infor­ma­ti­ons­texte auf selbst gestal­te­ten Rollups in leich­ter Sprache einfüh­renDamit wollen die Schüle­rin­nen und Schüler für Wilhel­mi­nes Erbe werben. Anspre­chen wollen sie dabei auch Menschen, die bisher kaum in Kontakt mit dem reichen baukul­tu­rel­len Erbe der Region gekom­men sind. Die Türen der Denkmale stehen offen – alle Besucher sind willkom­men.