Goethe-Schiller-Gymnasium, Jüterbog

Unter Strom – Industriegeschichte Luckenwalde

Das denkmalgeschützte E-Werk Luckenwalde ist in diesem Projekt Thema eines Kunstkurses. Seit seiner Errichtung 1913 trug es wesentlich zur Entwicklung der Stadt bei, die im 19. Jahrhundert zum bedeutenden Industriestandort aufgestiegen war. 1989 stellte das Kohlekraftwerk seinen Betrieb ein. Das technische Denkmal ist heute als "Kunststrom-Kraftwerk" ein Kunstzentrum, das in eigener Produktion Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Führungen und Workshops im Kraftwerk und Kunstzentrum führen in das Spannungsfeld von Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und Kunst ein, das den Rahmen des Projekts bildet. Die Lernenden arbeiten zur historischen und heutigen Bedeutung des E-Werks und machen sie mit Texten, fotografischen und zeichnerischen Dokumentationen sichtbar. Sie recherchieren Informationen zur Bau- und Nutzungsgeschichte, werten sie aus und entwickeln Plakate, Modelle oder digitale Beiträge. Die Erkenntnisse zum Denkmal, zur Industriegeschichte Luckenwaldes und dazu, wie im Bau Vergangenheit und Gegenwart verbunden sind, stellt der Kurs in kreativen Arbeiten dar.

In Luckenwalde gehören die ehemalige Hutfabrik des Architekten Erich Mendelsohn von 1922 und das Gebrüder-Heinrich-Stift von 1898 zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg
E-Werk Luckenwalde
Wahlpflicht Kunst, LER
Kurs im Jg. 10

Aktuelles

denkmal aktiv fördert Projektwochen und Projektphasen mit bis zu 300 Euro

Spannende Einblicke in das Lernen am Denkmal: unser Projektschaufenster 

Lernort Hotel Bellevue – Geschichte(n) am Rhein. Projekttage in Rolandseck und Unterrichtsmaterial zum Baudenkmal