Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg

Wie sah die Iburg früher aus? Eine digitale Zeitreise

Die Ruine der Iburg ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Driburg. Von der Anlage sind nur noch Fundament- und Mauerreste sowie der Bergfried erhalten. Ziel des Projekts ist es, im Neigungsfach Naturwissenschaften eine digitale Rekonstruktion der Burganlage zu entwickeln, um sie für Besucher anschaulich erfahrbar zu machen. Zu Beginn erkunden die Kinder des Jahrgangs 6 die Burgruine, dokumentieren sichtbare Baustrukturen, vermessen, fotografieren, skizzieren und setzen sich mit Geschichte und Funktion mittelalterlicher Burgen auseinander. Durch fachliche Partner erhalten sie Einblick in historische Quellen und archäologische Erkenntnisse. Auf dieser Grundlage entwickeln Kleingruppen Teil-Modelle der Burg, sowohl auf digitalem Weg als auch in Form von Realmodellen. Sie orientieren sich dabei an den vorhandenen Fundamenten und an historischen Vergleichsbeispielen. Die Bauteile werden zu einer Gesamtanlage zusammengeführt und in eine Augmented-Reality-Anwendung eingebunden. Über einen vor Ort angebrachten QR-Code soll Besuchern der Iburg die digitale Rekonstruktion auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Eine Informationstafel an der Iburg ist geplant.

Im benachbarten Ortsteil Dringenberg ist eine ebenfalls bischöfliche Burg gut erhalten. Die Instandsetzung ihrer Zehntscheune wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.

Kulturland Kreis Höxter, Fr. Krajewski
Naturwissenschaften
Neigungsfach im Jg. 6

Aktuelles

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Lernort Hotel Bellevue – Geschichte(n) am Rhein. Projekttage in Rolandseck und Unterrichtsmaterial zum Baudenkmal