Heinrich-Hertz-Gymnasium, Berlin

Der Alexanderplatz, Schaufenster in die Zeit

Eine 6. und eine 7. Klasse erkunden den Denkmalbereich Alexanderplatz: Berolinahaus und Alexanderhaus (1929–1932), die einzigen erhaltenen Vorkriegsbauten; die Urania-Weltzeituhr (1969) und den Brunnen der Völkerfreundschaft (1969/70), Ikonen der sozialistischen Moderne; außerdem den Bahnhof Alexanderplatz, die Fundamente der Georgenkirche, das Franziskanerkloster, die Stadtmauer, die Marienkirche und auch den Fernsehturm. Alle diese Denkmale zeigen, wie der Platz als offenes Geschichtsbuch gestaltet wurde.
Unter der Leitfrage „Was erzählen die Denkmale und Gebäude am Alexanderplatz über die Geschichte Berlins – und warum sollten wir sie erhalten?“ wird in den beteiligten Fächern untersucht, wie sich der Platz verändert hat, welche politischen und gesellschaftlichen Ideen in seinen Bauten sichtbar werden und welche Bedeutung Denkmalschutz in einer sich wandelnden Stadt wie Berlin hat. Dabei spüren die Schülerinnen und Schüler den Geschichten des Platzes auch mit Hilfe von Zeitzeugen nach. Schließlich setzen sich die beiden Klassen damit auseinander, wie wir Denkmale mit eigenen Augen betrachten, beschreiben, künstlerisch darstellen und für andere erlebbar machen können und gestalten ein Schaufenster zum Alexanderplatz in seinen einzelnen Entwicklungsphasen.

Die mittelalterliche Marienkirche zählt seit vielen Jahren zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Landesarchiv Berlin; Gesellschaft Historisches Berlin; LDA Berlin
Deutsch, Gesellschaftswissenschaften, Geschichte/Politik, Kunst
eine Klasse 6, eine Klasse 7

Dokumentation

Aktuelles

denkmal aktiv fördert Projektwochen und Projektphasen mit bis zu 300 Euro

Spannende Einblicke in das Lernen am Denkmal: unser Projektschaufenster 

Lernort Hotel Bellevue – Geschichte(n) am Rhein. Projekttage in Rolandseck und Unterrichtsmaterial zum Baudenkmal