Schule am Staakener Kleeblatt, Berlin

Swipe Back - Historische Spurensuche ums Staakener Kleeblatt

Eine AG und ein Kurs im Wahlunterricht Kunst beschäftigen sich im Projekt mit dem denkmalgeschützten Areal des ehemaligen Flugplatzes Staaken und angrenzenden historischen Strukturen der Berliner Luftfahrt- und Industriekultur. Bauliche Überreste und städtebauliche Spuren der 1920er Jahre im direkten Umfeld der Schule werden erkundet und auf die Entwicklung des Standorts zu einem der ersten zivilen Flughäfen Deutschlands befragt. Auch das Gelände der Schule gehört dazu, das früher unter anderem als Kaserne genutzt wurde.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung ortsbezogener Recherche und biografischer Zugänge: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, welche Menschen hier arbeiteten und lebten, auch unter welchen Bedingungen. Sie reflektieren die heutige Nutzung des Areals und setzen sich mit Fragen der Denkmalpflege und der Erinnerungskultur auseinander. Bei Exkursionen wird das Flugplatzareal erkundet und im Stadtraum verortet, die Lernenden gehen dazu mit Karten, historischen Fotos und Quellenmaterial aus Archiven um. So wird das Denkmal-Areal als bauliches Objekt und als historischer Erfahrungsraum erschlossen. Die AG arbeitet zur Geschichte des Flugplatzes, der Schule und den angrenzenden Bauten, der Kunstkurs legt den Fokus auf Zeitzeugenberichte und die szenische Umsetzung. Im Januar ist eine gemeinsame Projektwoche geplant. Die Ergebnisse, vor allem ein Actionbound zum Flugplatzareal, werden in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
bzi Zentrum Industriekultur
Geschichte, Kunst
AG „Swipe Back“ und Wahlunterricht Kunst

Dokumentation