
Weimar feiert 2025 die Ankunft Goethes vor 250 Jahren und sein Hauptwerk Faust. Damals wurde im Redoutenhaus, in den Schloss- und Naturbühnen von Schloss Ettersburg und Tiefurt Theater gespielt. 1791 beschloss Herzog Carl August, im Komödienhaus beim Wittumspalais ein Hoftheater zu gründen, dessen Leitung er Goethe übertrug. 1908 wurde ein neuer Theaterbau eingeweiht, der seit 1919 den Namen "Deutsches Nationaltheater" trägt und aktuell umgebaut werden soll; ein Planungswettbewerb für die Generalsanierung läuft.
Das Theater in seinen vielen Facetten wird, begleitet durch die Klassik Stiftung Weimar und die Untere Denkmalschutzbehörde, in den Fokus der Schülerinnen und Schüler rücken: die Geschichte des Hauses, seine Ästhetik und Funktionen in verschiedenen Gesellschaftssystemen, der geplante Umbau, Blicke auf und hinter die Bühne. Gemeinsam mit der Partnerschule Heilig-Geist-Gymnasium Würselen sollen Theaterbauten vergleichend betrachtet und dazu jeweils in den Archiven der Städte historische Unterlagen recherchiert werden. Eine gemeinsame Exkursion zum Markgräflichen Theater in Bayreuth ist geplant.
Die Projektleiterin:
„Ausgehend von der Exkursion nach Weimar zum Deutschen Nationaltheater wählten die Schülerinnen und Schüler eigene Themenschwerpunkte für eine vertiefende Recherche. Die Ergebnisse wurden in Berlstedt in Form von Plakaten gestaltet, während sich die Lerngruppe in Mellingen derzeit mit der Gestaltung eines Leporello befasst. .
Die gewählten Themenschwerpunkte umfassten unter anderem die Theaterarchitektur in der Kunstgeschichte, die Baustilkunde verschiedener Theaterbauten weltweit sowie die Architektur des DNTs. Darüber hinaus setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Goethe und Schiller am Theater, der Finanzierung eines Theaters, der Bedeutung und Wirkung des DNT über die Region hinaus, den Menschen hinter den Kulissen, den Sicherheitsvorkehrungen am DNT sowie mit der Bühnentechnik auseinander.“
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