
An der UNESCO-Projektschule geht es in verschiedenen Lerngruppen fächerverbindend um das Kastellbad im vicus der Saalburg. Die konservierten Grundmauern des römischen Kastellbades (thermae) lassen die Lebensverhältnisse der Söldner und Dorfbewohner lebendig werden. Das Gebäude selbst (Aufbau, Baumaterialien, Bemalung etc.), seine fortschrittliche Technik (Beheizung und Wasserversorgung bzw. Abwasser) und die Nutzung des "Militärbades" in der Antike stehen dabei im Fokus der UNESCO-AG und mehrerer Lateinkurse. Die römische Badekultur wird im Saalburgmuseum greifbar, weil dort Funde aus der Badeanlage ausgestellt sind. Damit untrennbar verbunden ist die Auseinandersetzung mit dem Limes, der Saalburg und ihrem Kastelldorf. Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Weltkulturerbestätte unmittelbar, recherchieren zu ihrer Geschichte und setzen sich mit ihrem nachhaltigen Schutz auseinander. Dabei informieren sie sich auch über das Berufsfeld Denkmalschutz. Im Juni/Juli präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse in einer Ausstellung in der Schule. Bei der Eröffnungsveranstaltung sind geladene Gäste und die Presse anwesend. Das entstandene Wissens- und Lernmaterial wird auf der Schulhomepage veröffentlicht und schließlich vom Lehrkräfte-Projektteam auch zur Weitergabe an künftige Schülergenerationen aufbereitet.
Die Projektleiterin:
„Beim Thema „Nachhaltigkeit“ in der Badeanlage sind die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert am Verbrauch des Feuerholzes für die Therme. Dabei kam die Frage auf, welche Höhe das Gebäude hatte. Diese Frage soll beim Austausch mit den Experten geklärt werden. Weiterhin erzeugt die Lebensweise der Menschen in der Antike durch die Beschäftigung mit der Badeanlage großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern: In keinem anderen Bereich gibt es so viele literarische Quellen, die auch sehr lustig sind (Nacktbaden, Körperpflege mit Rasur etc.). Besonders die Funde an der Saalburg (Schaber, Badeschuhe mit Holzsohlen, Ölflläschchen etc.) machen konkret erfahrbar, wie die Menschen, die ein Bad benutzten, tatsächlich lebten.“
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