Lyonel-Feininger-Gymnasium, Mellingen

Projekttitel:

Der Sakrale Raum im Zauber des Lichts

Kurzbeschreibung:

Der überregional zusammengesetzte Verbund der Marienschule Hildesheim mit dem Lyonel-Feininger-Gymnasium in Mellingen und dem Raiffeisen-Campus in Dernbach wirft jeweils projektbezogene Blicke auf Sakralbauten. Architektur und Bauform kommen ebenso zum Tragen wie die Gestaltung der Fenster oder auch die Ausstattung sakraler Räume. In Mellingen stehen, ausgehend von der Kirche Sankt Nikolai in Buttelstedt, die baulichen Voraussetzungen und die kunsthistorische Entwicklung von Kirchenfenstern im Mittelpunkt sowie die Gestaltung von Kirchenfenstern und die Wirkung des Lichts im Kirchenraum. Besuche des Erfurter und des Naumburger Domes ergänzen die Erkenntnisse und Erfahrungen, ein Workshop in der Glaswerkstatt der Naumburger Kinderdombauhütte schließt das Projekt ab.

Unterrichtsfächer:

Kunst, Geschichte, Deutsch

Lerngruppe:

Klasse 7/1, AG Kunst

Fachliche Partner:

Walter Volland, Förderkreis Krebs-Fasch-Kirche Buttelstedt e.V.; Dipl.-Restauratorin Sandra Meinung, Gläserne Werkstatt Erfurt; Jessica Buchwald, KinderDomBauhütte Naumburg

Projektdokumentation:

Arbeitsplan

Der Erfurter Dom, mit dem die Schule sich neben St. Nikolai in Buttelstedt beschäftigt, ist eines der Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Pressebericht: Thüringer Allgemeine, 08.07.2017: Durchblick bis ins Mittelalter. Feininger-Gymnasiasten arbeiten am Projekt „denkmal aktiv“
„In diesem Jahr widmeten sie sich ‚sakralen Räumen im Zauber des Lichts‘. Unter dieses Thema stellten die Siebtklässler auch einen Besuch des Naumburger Doms. ‚Nachdem wir im Kunstunterricht viel über die sakrale Baukunst des Mittelalters erfahren hatten, konnten wir nun live erleben, mit welchem Aufwand und welcher Kunstfertigkeit die mittelalterlichen Baumeister ein Gotteshaus errichteten‘, sagte Elisabeth Schuchardt (...) Die besondere Aufmerksamkeit der Schüler galt der Fenster- und Glasgestaltung im Dom, mit der sie sich innerhalb des Schulprojektes in der Hauptsache beschäftigten.“