Peutinger-Gymnasium, Ellwangen (Jagst)

Die Topographie der Schulstadt Ellwangen

Partnerprojekt: Baukultur macht Schule

Wie haben Menschen Orte der Bildung gestaltet, und wie prägen diese wiederum die Bildung des Menschen? Zwei Schulen stellen diese Frage in den Mittelpunkt ihres gemeinsamen Projekts. In Ellwangen geht es dabei um die gesamte, über 350-jährige Schulgeschichte der Stadt.
Das Projektteam des Peutinger-Gymnasiums macht sich im heutigen Stadtbild auf die Suche nach den Gebäuden der verschiedenen Schulstandorte seit etwa 1600. In der „Hohen Schule" in der heutigen Priestergasse wurden zunächst die für die kirchliche Praxis nötigen Fächer unterrichtet. Mit der Jesuitenresidenz, die 1658 in Ellwangen angesiedelt wurde, erfuhr die Bildung neue Impulse und umfasste auch lokalen Unterricht in Deutsch, Rhetorik und Philosophie. Bis 1729 wurde für das Jesuiten-Gymnasium ein eigener Bau errichtet. In ihm verblieb das Gymnasium auch nach Aufhebung des Ordens 1773. Nur von 1803 bis 1819 diente der Bau als Unterkunft der württembergischen Garnison. Das Gymnasium war solange an wechselnden Orten untergebracht, kehrte dann aber dorthin zurück, bis es 1963 in sein neues Schulgebäude zog.
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die einstigen Schulgebäude, lernen ihre Entstehungszusammenhänge kennen und vertiefen auf Exkursionen ins Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen und ins Schulmuseum Heubach, was sie an Wissen zusammentragen konnten. Mit Mitteln der Fotografie, des Films und der neuen Medien erarbeiten sich die Jugendlichen dann die architektonischen Charakteristika der als Denkmale geschützten Bauwerke. Ihre Geschichte und ihre Besonderheiten stellen sich die Teams beider Partnerschulen schließlich mit einem Führungsprogramm gegenseitig vor. 

Diese Schule leitet in einem gemeinsamen Projekt die folgende Schule an:
Schubart-Gymnasium, Aalen» zum Partnerprojekt
Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen; Stadtarchiv Ellwangen
Kunst, Geschichte
Jg. 9 und weitere, AG Schulgeschichte