Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn

Hotspots der Denkmalpflege in Bonn


Anhand aktueller Beispiele von Instandsetzungen und Umnutzungen Bonner Denkmalobjekte lernen Schülerinnen und Schüler die historische Architektur ihrer Stadt kennen - etwa das seit Jahren leerstehende historische Gasthaus Zum Ännchen oder das zur Buchhandlung umgenutzte Kino Metropol, das ehemalige Viktoriabad, dessen Abriss diskutiert wird, obwohl seine farbenfrohe Fensterfassade unter Schutz steht, oder die Beethovenhalle, die nach abgewendetem Abriss denkmalgerecht zum modernen Konzerthaus ertüchtigt wird. In einem Projektkurs Kunst setzen sich die Jugendlichen mit der Bedeutung der denkmalgeschützten Bauwerke für Geschichte einerseits und Tourismus andererseits, für das Stadtbild und für die städtische Identität  auseinander. Sie recherchieren im Archiv der Stadt und machen sich mit Unterstützung des Stadtkonservatorenamts mit der Praxis denkmalpflegerischen Handelns vertraut. Auch um politisch-gesellschaftliche, zum Teil widerstreitende Interessen geht es dabei: Was lohnt es zu erhalten? Was wird aufgegeben? Und aus welchen Gründen? Was verursacht Probleme im Bewahren, was ist scheinbar "für die Ewigkeit" gebaut? Schließlich unternimmt der Kurs den Versuch, all diese Zusammenhänge, die für die unterschiedlichen Denkmale zum Teil existentielle Bedeutung haben, auf dem Weg künstlerischer Annäherungen zu verarbeiten.

Das Konzerthaus Beethovenhalle, das zur Zeit instandgesetzt wird, gehört zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Stadtkonservator Bonn; Stadtarchiv Bonn
Projektkurs Kunst
Q1 (Jg. 11)

Dokumentation