Staatl. Regelschule "Friedrich Ludwig Jahn", Kölleda

Leben im Stadthaus – vom Ackerland zum Barockgarten

Partnerprojekt: Das Museum am Rossplatz

Das Haus am Rossplatz 39 in Kölleda, 1797 errichtet, beherbergt heute das Museum der Stadt. Seine Vergangenheit wollen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Regelschule Kölleda gemeinsam erkunden. Dazu gehen sie im und um das Denkmal herum den Spuren nach, die am heutigen Bau in seine Geschichte zurückweisen.
Als das Stadthaus 1994 als Heimatmuseum eröffnet wurde, legte man auf dem Areal des ehemaligen Ackerlandes hinter dem Gebäude einen Garten an, der sich in Form und Pflanzenbestand an den Hausgärten orientiert, wie sie in der Entstehungszeit typisch für die Stadt und die Region waren. Das Team der Regelschule erkundet, welche Kräuter und heimischen Pflanzen heute dort wachsen und recherchiert, wie der Garten um 1800 der Versorgung der Hausbewohner diente. Die Kinder erarbeiten dazu ein Modell, das die frühere und heutige Nutzung des Grundstücks darstellt. Darüber hinaus erforschen sie die wechselvolle Nutzungsgeschichte der ehemaligen Scheune hinter dem Haus, die als Tischlerei und Druckerei im Lauf der Jahrhunderte zur Ausübung verschiedener Handwerke diente.

Diese Schule wird in einem gemeinsamen Projekt durch die folgende Schule angeleitet:
Staatl. Gymnasium "Prof. Fritz Hofmann", Kölleda» zum Partnerprojekt
Wolfgang Freybote, Leiter des Museums Kölleda; Barbara Oehler, Kultur- und Museumsverein Kölleda; Anita Aschenbach, Stadtarchiv Kölleda
Biologie, Geschichte, Deutsch, Kunst
Arbeitsgruppe Jg. 7

Dokumentation



Die ehem. Druckerei und Tischlerei, ein hofseitiger Anbau des Stadthauses (Foto: B. Laurien, Kölleda)