Katharine-Weißgerber-Schule Klarenthal, Saarbrücken

Metallberufe früher und heute rund um das Welterbe Völklinger Hütte


Für die Beschäftigung mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte und der Bedeutung der Stahlindustrie in der Region bietet das Fach Gesellschaftswissenschaften einen idealen Rahmen und die Geschichte der Industrialisierung einen passenden Lehrplanbezug. Sie steht im Mittelpunkt des Projekts. Anschaulich werden der Abbau von Kohle und die Verarbeitung zu Stahl, für die Schülerinnen und Schüler im Lehrstollen des Erlebnisbergwerks Velsen. Hier führen ehemalige Bergarbeiter und erläutern ihren einstigen Arbeitsplatz. Das unmittelbare Erleben und das Gespräch mit Zeitzeugen gibt der Welterbe-Idee greifbare Konturen und macht deutlich, welchen Wert Denkmale als authentische Orte des Lernens haben. Die Erfahrungen und die Erlebnisse des Projektteams werden in einem fächerübergreifenden Ansatz im Fach Deutsch dokumentiert. Zum Projektabschluss ist eine Ausstellung geplant.

Die Völklinger Hütte gehört zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Deutsche UNESCO-Kommission
Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Erlebniswelt Velsen
Gesellschaftswissenschaften, Deutsch
Klasse 8

Dokumentation



Köhlerworkshop

Bergwerk Velsen

Fotos: T. Frey, Saarbrücken

 


Die Projekt­lei­te­rin:

„Es hat sich heraus­ge­stellt, dass unser Thema quasi ein ‚Fass ohne Boden‘ ist, da es viele Schwer­punkte beinhal­tet, die im Unter­richt aufge­ar­bei­tet werden – im Lehrplan Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten Klasse 8 geht es ja um die Indus­tria­li­sie­rung und ihre Folgen. Von der Kinder­ar­beit angefan­gen über die Lebens­si­tua­tion damals bis hin zu den Umwelt­ein­flüs­sen und den gesell­schaft­li­chen sowie städte­bau­li­chen Verän­de­run­gen sind an den besuch­ten Orten Themen anschau­lich zu machen, die durch die Indus­tria­li­sie­rung stark beein­flusst wurden. Für einen Besuch des Indus­trie­denk­mals Völklin­ger Hütte müssen wir leider noch das Pande­mie­ge­sche­hen abwar­ten.“