Dr.-Walter-Bruch-Schule, St. Wendel

Basilika St. Wendelin meets Dr. Walter


Unweit des berufsbildenden Gymnasiums liegt St. Wendelin, eine spätgotische Hallenbasilika. Der imposante Bau gab der Stadt ihren Namen und prägt ihre Silhouette bis heute. Im Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler als „der schönste spätgotische Bau des Saarlandes“ beschrieben, wird St. Wendelin von den Schülerinnen und Schülern meist nur als hübsche Kulisse zur Weihnachtszeit wahrgenommen. In diesem Schuljahr jedoch erkundet ein Oberstufenkurs im Fach Kunst die Kirche ganz bewusst und lernt den Ort als einen Ort der Gemeinschaft kennen. Vor mehr als 500 Jahren in Gemeinschaftsleistung entstanden, ist auch der Erhalt der Basilika heute eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Dombauhütte kennen und erarbeiten im Kunstunterricht zeitgemäße Ideen zu einer Wieder-Entdeckung und Belebung der Kirche und ihrer Geschichte(n). Ihre Konzepte bringen die Jugendlichen in das ehrenamtliche Engagement für die Kirche in der Stadt ein.

St. Wendelin gehört zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie hat sich wiederholt an der Instandsetzung der Fassaden und des reich verzierten Westportals beteiligt.

Dombauhütte St. Wendelin, St. Wendel
Kunst
Kurse der Jg. 11 und 12, Seminarfach

Dokumentation



Auf Exkursion zur Basilika St. Wendelin ...

... und zu Besuch im Städel und in der Frankfurter Altstadt (Fotos: K. Könicke, St. Wendel)

 


Die Projekt­lei­te­rin:

„Zwei Kurse der Klassen­stufe 12 haben die Basilika bereits besucht und die Gotik als Baustil kennen­ge­lernt. Solche Exkur­sio­nen werden wirklich von allen Klassen herbei­ge­sehnt. Das Denkmal im Origi­nal erleben… wer findet das nicht toll? Die erste Exkur­sion der Stufe 11 wird sich mit der Stadt­grün­dung und Entwick­lung beschäf­ti­gen, die zweite ausschließ­lich mit dem Denkmal Basilika. Das Seminar­fach freut sich sehr auf die Exkur­sion nach Köln zur Dombau­hütte.

Da ich das Projekt als Bauhüt­ten­vor­stand St. Wendel und Lehre­rin begleite, konnte ich den Schülern und Schüle­rin­nen den Kontakt zu den Archi­va­ren unserer Biblio­thek vermit­teln. Das hat Wertschät­zung für das Konser­vie­ren alter Dokumente und für das Denkmal vermit­telt. Ich habe auch andere Kurse durch die Basilika geführt und das Bauwerk erläu­tert, eine Schüle­rin der Stufe 12 hat Mitschü­le­rin­nen und Mitschü­ler durch die Basilika geführt und eine Führung für Kinder vorbe­rei­tet. Aber man muss auch sagen: Corona hat das Projekt ganz schön gebeu­telt, mit dem Aufho­len für das Abitur sind alle sehr beschäf­tigt. Und mir als Lehre­rin hat die Situa­tion gezeigt, dass ich meine Schüle­rin­nen und Schüler in den drei Jahren, in denen ich sie zum Abi führe, für kultu­relle Dinge begeis­tern muss.“