Campus Efeuweg, Berlin (federführend)

Der Friedhof am Columbiadamm

Schüler auf dem Fried­hof Colum­bia­damm und im Berli­ner Dom

Seit langer Zeit prägen Zuwan­de­rer das Bild – und auch das Leben – in der Stadt Berlin. Unter der gemein­sa­men Überschrift „Vergan­ge­nes bleibt gegen­wär­tig“ widmen sich die am Verbund betei­lig­ten Schulen den Spuren der Zuwan­de­rung und des Kultur­trans­fers – insbe­son­dere auf Fried­hö­fen und an sakra­len Orten. Die Schüle­rin­nen und Schüler suchen Grab- und Gedenk­steine, Erinne­rungs­ta­feln und Monumente auf und recher­chie­ren zu den Lebens­ge­schich­ten der erinner­ten Perso­nen sowie zu den Themen Religion, Tradi­tion und Kultur.

Am Campus Efeuweg wird der Fried­hof am Colum­bia­damm zum außer­schu­li­schen Lernort. Grabmale werden erkun­det, Gedenk­steine und Grabschmuck mit Blick auf die Bestat­tungs­kul­tur in den verschie­de­nen großen Religio­nen erforscht. Ein wichti­ges Thema ist dabei auch die handwerk­li­che Kunst: Stein­metz­ar­beit, Bronze­guss, aber auch Floris­tik stehen hier im Fokus. Ziel ist es, Spuren verschie­de­ner kultu­rel­ler und religiö­ser Einflüsse sowie die eigene kultu­relle Herkunfts­ge­schichte zu entde­cken.

Das Projekt ist ein Beitrag im Themen­feld „Handwerk, Technik, Indus­trie in Berlin“ der Senats­ver­wal­tung für Bildung, Jugend und Wissen­schaft des Landes Berlin.

Unterrichtsfächer:

Evange­li­sche Religion, Ethik, Wirtschaft/Arbeit/Technik, Berufs­ori­en­tie­rung

Lerngruppe:

Jahrgangs­über­grei­fende Projekt­gruppe (Jahrgangs­stufe 8-10)

Fachliche Partner:

Maria von Frans­ecky (Kirchen­päd­ago­gik, EKBO), Erdogan Karakaya (Initia­tive Kabir e.V.), Julika Müller (Seezei­chen), Dr. Chris­tine Wolf (Landes­denk­mal­amt Berlin)

Projektdokumentation:

Arbeits­plan
Zwischen­be­richt
Projekt­be­richt