Bismarck-Gymnasium, Genthin

Wasser­turm Genthin: Wahrzei­chen der Stadt zwischen Denkmal­schutz und moder­ner Nutzung

Am Elbe-Havel-Kanal wurde 1934/35 der 48 Meter hohe achteckige Wasser­turm in Genthin errich­tet, um die Wasser­ver­sor­gung der Stadt zu garan­tie­ren. Nach 1945 verän­derte sich das Ausse­hen des Turms gravie­rend. Von den acht Figuren, die an den Eckli­se­nen die Fassade schmück­ten, wurden vier entfernt - sie stell­ten je einen Vertre­ter der SA, der SS, des Reichs­ar­beits­diens­tes und des Heeres dar -, außer­dem eine Feuer­schale auf der Aussichts­platt­form, die zu Sonnen­wend­fei­ern einge­setzt worden war. Bis 1995 blieb der Turm in Betrieb, heute beher­bergt das Techni­sche Denkmal den Genthi­ner Kunst­ver­ein und dient als Aussichts­platt­form. Die Schüler des Bismarck-Gymnasiums erfah­ren, was ein Denkmal ist und was den Turm als Denkmal auszeich­net, wer das Gebäude pflegt und wie man es erhält. Zur Geschichte und Funktion des Wasser­turms und seiner Bedeu­tung erstel­len die Schüler einen Flyer - auch ein Film soll entste­hen.
Ein Beitrag im Themen­feld Histo­ri­sche Indus­trie­bau­ten der Energie- und Versor­gungs­wirt­schaft des BUND

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Kunst, Deutsch, Geografie,Physik

Lerngruppe:

Jg. 5-10

Fachliche Partner:

Frau Conradi, Tourist­in­for­ma­tion Genthin

Projektdokumentation: