Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Alsdorf (federführend)

Bergmannshäuser und ihre Gärten. Von der Selbstversorgung zum Freizeitobjekt

Ein Verbund dreier Schulen aus Bergbau­re­gio­nen in NRW und Thürin­gen widmet sich den Wohnsied­lun­gen für Gruben­ar­bei­ter, die mit dem indus­tri­el­len Ausbau des Bergbaus entstan­den sind und die Orte bis heute prägen.
Schüler der Eingangs­stufe und die Schulgarten-AG der Gustav-Heinemann-Schule in Alsdorf betrach­ten in ihrem Projekt die Bergmanns­häu­ser, die seit dem späten 19. Jahrhun­dert bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhun­derts für Arbei­ter im Steinkohle-Bergbau der Region entstan­den sind. In der Regel gehören zu den zum Teil unter Denkmal- oder Ensem­ble­schutz stehen­den Bauten auch Gärten und Stallun­gen. Das „denkmal aktiv“-Team unter­sucht die Bauge­schichte der Häuser, ihre ehema­lige Raumnut­zung und die ursprüng­li­che Nutzung der Gärten, die sich meist stark von ihrem heuti­gen Charak­ter als Erholungs­ort unter­schei­det. Die Schüler ferti­gen Modelle der Bergmannssiedlungs-Architektur und legen einen histo­ri­schen Garten mit alten Gemüse­sor­ten im eigenen Schul­gar­ten an.
Ein Beitrag im Themen­feld Histo­ri­sche Indus­trie­bau­ten der Energie- und Versor­gungs­wirt­schaft des BUND

Unterrichtsfächer:

Schul­gar­ten AG

Lerngruppe:

Jg. 5 und 6

Fachliche Partner:

Hans-Georg Schardt, Bergbau­mu­seum Grube Anna e.V., Alsdorf; Georg Richter, energe­ti­con, Alsdorf; Untere Denkmal­be­hörde

Projektdokumentation:

Arbeits­plan