Staatliches Berufsschulzentrum Kyffhäuserkreis, Sondershausen

125 Jahre Bergwerk Sondershausen

Ein Verbund dreier Schulen aus Bergbau­re­gio­nen in NRW und Thürin­gen widmet sich den Wohnsied­lun­gen für Gruben­ar­bei­ter, die mit dem indus­tri­el­len Ausbau des Bergbaus entstan­den sind und die Orte bis heute prägen.
2018 begeht Sonders­hau­sen das 125. Jubiläum des Kaliberg­werks Glück­auf, in dem bis 1991 Kalisalz geför­dert wurde. Für die Arbei­ter im Kaliberg­bau entstand hier ab 1892 die Werks­wohn­sied­lung Marien­hall, deren Gebäude erhal­ten sind, mit den sich ändern­den Wohnbe­dürf­nis­sen aber immer wieder Verän­de­run­gen erfah­ren haben. Das Bergwerk selbst dient nur noch zum Teil zur Gewin­nung von Stein­salz und wird daneben als Erleb­nis­berg­werk betrie­ben. Schüle­rin­nen und Schüler im zweiten Ausbil­dungs­jahr im Beruf „Fachangestellte/r für Medien- und Infor­ma­ti­ons­dienste“ nähern sich in ihren „denkmal aktiv“-Projekt den Denkma­len des Schacht­ge­län­des, der Wohnsied­lung und der Bergbau­fol­ge­land­schaft. In Arbeits­grup­pen recher­chie­ren sie zu den Ursprün­gen und dem heuti­gen Umgang mit den Denkma­len der Indus­trie­ge­schichte ihrer Heimat­stadt.
Ein Beitrag im Themen­feld Histo­ri­sche Indus­trie­bau­ten der Energie- und Versor­gungs­wirt­schaft des BUND

Unterrichtsfächer:

fächer­über­grei­fend

Lerngruppe:

Fachun­ter­richt 16-1 und 16-2

Fachliche Partner:

Angelika Frenzel, LMBV mbH Bereich K-S-E Sonders­hau­sen; Chris­tine Most, Stadt­bi­blio­thek Johann Karl Wezel, Sonders­hau­sen; Rosema­rie Kurth, Stadt­ar­chiv Sonders­hau­sen

Projektdokumentation:

Arbeits­plan
Zwischen­be­richt