Heinrich-Drake-Schule, Lemgo

Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers. Bauhaus verstehen, umsetzen, variieren

Zwei Lemgoer Schulen und eine aus dem sächsi­schen Chemnitz beschäf­ti­gen sich mit dem Erbe des Bauhau­ses, dessen Gründung vor hundert Jahren das Bauen weltweit revolu­tio­nie­ren sollte. Alle Verbund­schu­len kommen in Chemnitz und im Bauhaus Dessau zu einem Treffen zusam­men, für das sie Führungs­pro­gramme für die jewei­li­gen Partner­schu­len entwi­ckeln und eine gemein­same Schluss-Ausstellung in Angriff nehmen.
Im Wahlpflicht­un­ter­richt der Heinrich-Drake-Schule Lemgo geht es um eine schul­form­ge­rechte gründ­li­che Erarbei­tun­gen der forma­len und (kunst-)handwerklichen Charak­te­ris­tika des Bauhaus­stils. Nach der Erkun­dung von Lemgoer Stadt­vil­len, Verwaltungs- und Schul­ge­bäu­den, aber auch von Objek­ten im Bauhaus­stil wie Stühle und Lampen steht die Nachmo­del­lie­rung ausge­wähl­ter histo­ri­scher Gebäude. Abschlie­ßend erarbei­ten die Schüle­rin­nen und Schüler einen eigenen Gebäu­de­ent­wurf, der sich an den Gestal­tungs­prin­zi­pien des Bauhau­ses orien­tiert.

In Dessau gehören die Bauhaus­bau­ten Meister­häu­ser Feinin­ger sowie Kandinsky/Klee und das ehem. Arbeits­amt von Walter Gropius zu den Förder­pro­jek­ten der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz.

Unterrichtsfächer:

Wahlpflicht­un­ter­richt

Lerngruppe:

Jg. 8/9

Fachliche Partner:

Marcus Oeben, Stadt­ar­chiv Lemgo; Jochen Heine, Schule für Denkmal­pflege, Gut Herber­hau­sen, Detmold

Projektdokumentation: