Montessori-Gymnasium, Köln

Architektur in Köln gestern und heute

Ein Verbund aus zwei Gymna­sien und zwei Fachse­mi­na­ren für die Lehrer­aus­bil­dung hat sich zum Ziel gesetzt, das Lernen am Denkmal in Schule und Lehrer­aus­bil­dung mitein­an­der zu vernet­zen. Die Schüle­rin­nen und Schüler am Montessori-Gymnasium erschlie­ßen sich über die eigene künst­le­ri­sche Tätig­keit die histo­ri­sche Archi­tek­tur der Stadt und der Region. Im Kunst­un­ter­richt beschäf­ti­gen sie sich mit dem Bahnhof Belve­dere in Köln-Müngersdorf (eröff­net 1839), ein wichti­ges Zeugnis der Kultur- und Wirtschafts­ge­schichte der Stadt, das durch einen Bürger­ver­ein für die Öffent­lich­keit erschlos­sen wird. Ein anschau­li­ches Beispiel für Heraus­for­de­run­gen, die eine zeitge­nös­si­sche Nutzung für ein Denkmal mit sich bringt, ist die laufende Sanie­rung der Kölner Oper. Gemein­sam erarbei­ten die Schüler der Verbund­schu­len eine abschlie­ßende Ausstel­lung. Referendar/innen und Praxis­se­mes­ter­stu­die­rende in der Master­phase des Lehramts­stu­di­ums, die an den Zentren für schuli­sche Lehrer­aus­bil­dung ausge­bil­det werden, haben im Rahmen des Verbund­pro­jekts die Möglich­keit, an den teilneh­men­den Schulen Hospi­ta­tio­nen im Kunst­un­ter­richt zu machen. Der Bahnhof Belve­dere, mit dem sich die Schule u.a. beschäf­tigt, ist eines der Förder­pro­jekte der Deutschen Stiftung Denkmal­schutz.

Unterrichtsfächer:

Kunst

Lerngruppe:

Jg. 10 (EF)

Fachliche Partner:

Dr. Elisa­beth Spiegel, Förder­kreis Bahnhof Belve­dere Köln;

Projektdokumentation: