
Foto: C. Wiegand
Das Gelände der ehemaligen Brauerei Pfefferberg, 1841 in Prenzlauer Berg gegründet, war Thema in einem „denkmal aktiv“-Projekt der Klasse 6c der Schule am Teutoburger Platz in Berlin. Unterstützt von der Stiftung Pfefferwerk und dem Berliner Zentrum Industriekultur gestalteten die Kinder einen Actionbound zum Industriedenkmal. Er wird am 1. Juli vor Ort präsentiert.
Die digitale Schnitzeljagd führt Schülerinnen und Schüler durch unterschiedliche Epochen der über 180-jährigen Geschichte des historischen Standorts. An mehreren Stationen bearbeiten die Teilnehmenden interaktive Aufgaben und erhalten Einblicke in die Entwicklung des ehemaligen Industrieareals.
Ab dem 2. Juli steht der Actionbound allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung und kann abgerufen werden unter: https://schule-am-teute.de/
Das Katharineum zu Lübeck präsentiert ein zweisprachiges denkmal-aktiv Projekt zu den Spuren der Franzosenzeit in Lübeck. Unter der Leitung von Bastian Naumann erkundeten die Schülerinnen und Schüler des Jg. 10 historische Orte, Denkmale und Strukturen der Stadt, dokumentierten sie in deutsch‑französischen digitalen Steckbriefen und entwickelten denkmalgerechte Nutzungskonzepte für ausgewählte Objekte.

Das Burgtorrelief. Hier endet dann auch der Stadtrundgang (Foto: B. Naumann, Lübeck).
Als Höhepunkt des Projektjahres findet am Montag, den 29. Juni 2026, ein von den Schülerinnen und Schülern geführter Stadtrundgang statt, der gemeinsam mit Vertreterinnen der Oberen Denkmalschutzbehörde sowie den Lehrkräften moderiert wird. Die Veranstaltung beginnt um 9:45 Uhr mit einer Begrüßung der externen Gäste. Der Rundgang startet um 10:00 Uhr auf dem Fahrradhof neben der Katharinenkirche, die während der Franzosenzeit als Pferdestall genutzt wurde. Gegen 12:30 Uhr endet die Führung auf der Wiese vor dem Burgtor, einem zentralen Schauplatz der Gefechte um Lübeck.
Da das Projekt mehrsprachig angelegt ist, wird auch die Veranstaltung deutsch‑französisch und teilweise muttersprachlich gestaltet.
Alle Interessierten sind herzlich zum Stadtrundgang eingeladen!
Zeit: Montag, 29. Juni 2026, ab 9:45 Uhr
Ort: Fahrradhof am Katharineum/Katharinenkirche, Abschluss am Burgtor
An der Fachoberschule Fränkische Schweiz hat ein denkmal aktiv-Projekt untersucht, welche Spuren im Schulhaus an die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte des Gebäudes erinnern: die Elektroporzellanfabrik Lindner, ein Bau der klassischen Moderne und als Industriedenkmal geschützt.
Am 27./28. Juni 2026 präsentiert das Projektteam in einer öffentlichen Werkschau die Ergebnisse seiner „Spurensuche Lindner“.
Unterstützt von Lehrerin Heike Preier und der Kunsthistorikerin Dr. Anna Elisabeth Albrecht, die das Projekt fachlich begleitet hat, zeigen Fachoberschüler im Bereich Gestaltung Modelle des historischen Baus, Fotodokumentationen des umgenutzten Gebäudes, Collagen zur Fabrik als Produktionsstätte, Arbeiten zum Leuchtendesign, das in Kooperation zwischen Lindner und dem Bauhausdesigner Wagenfeld entwickelt wurde, und vieles mehr.
Auch ein QR-Code-installierter Denkmalpfad durch das Industriedenkmal lädt zu Erkundungen ein.
Zeit: Samstag und Sonntag 27./28. Juni 2026, 11:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Fachoberschule Fränkische Schweiz, Bahnhofstraße 55, 91330 Eggolsheim bei Bamberg
An der Angelaschule in Osnabrück haben sich in der AG „Geschichte für Fans“ im vergangenen Schuljahr sechs Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Kathedrale des Bistums beschäftigt. An mehreren Studientagen kamen die Jugendlichen in den Dom, begleitet von Geschichtslehrerin Reinhild Birmes und Museumspädagogin Jessica Löscher vom Diözesanmuseum.

Bei einem Akademieabend hat die AG ihr Dom-Projekt der Schulfamilie vorgestellt (Foto: R. Birmes, Osnabrück)
Bei ihren Erkundungen leuchteten sie verschiedene Aspekte des Gotteshauses und seiner Geschichte aus. Dazu entwickelten sie im zweiten Halbjahr jeweils eine Hörstation. Mit ihren Podcasts wollen sie dazu beitragen, den Dom vor allem jungen Besuchern näherzubringen. Die ungleichen Türme, die Ausgrabungen unter dem Dom, der Dom als Klangraum und der Dom als Friedhof, die Geschichte seiner Erbauer, Mythen und Legenden … entstanden sind sechs Stationen mit drei Minuten Inhalt, die per QR-Code im Dom abrufbar sein werden.
Dieses Ergebnis Ihres denkmal aktiv-Projekts präsentiert die AG am Mittwoch den 17. Juni im Dom, wo die Mitschülerinnen und Mitschüler sie dann auch zum ersten mal im Baudenkmal ausprobieren können.
Die AG lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.
Zeit: Mittwoch, 17. Juni 2026, 10:00 Uhr
Ort: Dom St. Petrus, Domplatz, 49074 Osnabrück
Flyer zu den Podcast-Stationen (PDF)
Eine neunte Klasse aus Höchberg bei Würzburg erkundet seit Beginn des Schuljahres den Würzburger Vierröhrenbrunnen. Was haben die Skulpturen der Kardinaltugenden mit Würzburg und mit Franken zu tun? Warum sind die Originale im Museum für Franken eingelagert? Und welche Rolle spielten Würzburgs barocke Brunnen in der Geschichte der städtischen Wasserversorgung?
Die 9e der Leopold-Sonnemann-Realschule hat aus all diesen Fragen an den Vierröhrenbrunnen beeindruckende Kunstwerke entwickelt und gestaltet mit ihnen eine Ausstellung, direkt am historischen Brunnen.
Am Dienstag den 16. Juni präsentiert die Klasse ihre Projektergebnisse im Stadtraum und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.
Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem denkmal aktiv-Projekt nicht nur tief in die Stadtgeschichte eingetaucht. Sie haben auch diskutiert: Was würden wohl die allegorischen Figuren der Kardinaltugenden zu unserem heutigen Umgang mit Wasser sagen? Daraus entstand eine Zusammenarbeit mit dem Museum für Franken im Kontext der aktuellen Ausstellung „Geht grad so“.
Das Museum beteiligt sich mit einem Mitmachstand an der Veranstaltung am 16. Juni. Die Klasse durfte außerdem eine Preview-Ausstellung im Museum gestalten, die hoffentlich viele Besucherinnen und Besucher zum Brunnen lockt.
Zeit: Dienstag, 16. Juni 2026, 16:30 Uhr
Ort: Am Vierröhrenbrunnen, Residenzplatz, 97070 Würzburg
An der Humboldtschule in Bad Homburg zeigen Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung zum römischen Kastellbad im vicus der Saalburg. Das Schuljahr über setzten sich die Lernenden unterschiedlicher Lateinkurse unter der Leitung der Lateinlehrerin Antje Schomerus mit dem Kastellbad, seiner Bauweise, der römischen Badekultur sowie der Bedeutung des Limes und der Saalburg auseinander. Auch die UNESCO-AG der Unter- und Mittelstufe nahm am Projekt teil.

Sichtbare Überreste aus dem Römerkastell Saalburg (Foto: A. Schomerus, Bad Homburg).
Die Ergebnisse dieser intensiven Auseinandersetzung werden am 17. Juni 2026 in der Mediothek der Schule erstmals öffentlich präsentiert. Zur feierlichen Eröffnung haben zahlreiche Gäste ihr Kommen zugesagt, darunter der Bürgermeister der Stadt Bad Homburg, Dr. Jedynak, sowie der Direktor der Saalburg, Dr. Amrhein.
Die beteiligten Schülerinnen und Schüler werden kurze Einblicke in die Ergebnisse ihrer denkmal aktiv-Projektarbeit geben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausstellung in Ruhe zu besichtigen und mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.
Alle Interessierten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen.
Zeit: Mittwoch, 17. Juni 2026, 9:30 Uhr
Ort: Mediothek der Humboldtschule, Jacobistraße 37, 61348 Bad Homburg
Erster Preis für ein denkmal aktiv-Projekt der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg!
In Unterfranken wurde der Realschulpreis 2026 verliehen. In der Kategorie Kunst ging eine Auszeichnung mit dem ersten Preis an die Klasse 9e für ihre Projektarbeit zum Würzburger Käppele. Der Preis würdigt das vorbildliche Engangement der Klasse, das sie im Schuljahr 2024/25 in ihrem von denkmal aktiv geförderten Projekt gezeigt hat.
Angeleitet von der Kunstlehrerin Julia Hofbauer und Andreas Herrmann, ihrem Kollegen im Fach Religion, haben die jungen Leute ein ganzes Schuljahr lang intensiv die Wallfahrtskirche Käppele hoch über Würzburg erkundet und auch den Kreuzweg, der zu ihr hinaufführt. Das Ziel: die Stadtgesellschaft auf das Denkmalensemble aufmerksam zu machen, das zur Zeit restauriert werden muss. Zum Abschluss ihrer Arbeiten luden die Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen Inszenierungen der Kreuzweg-Stationen zu einem großen Käppele-Fest ein. Den Erlös dieser Veranstaltung, die 600 Menschen anziehen konnte, haben die Jugendlichen für die Instandsetzung der Wallfahrtskirche gespendet. Außerdem gestalteten sie eine Broschüre, die Besuchern die Stationen des Kreuzwegs näher bringt.
Der Unterfränkische Realschulpreis wird alle zwei Jahre von einer Jury um den Ministerialbeauftragten für Realschulen in Unterfranken ausgelobt. Er zeichnet innovative und nachhaltig wirksame Projekte aus – solche, in denen nicht nur persönliche Erfolge erzielt werden, sondern die spürbar und langfristig in das Schulleben hineinwirken.
Die feierliche Verleihung der diesjährigen Preise fand am 28. April 2026 in der Realschule in Haßfurt statt. Die Leopold-Sonnemann-Realschule erhielt in diesem Rahmen auch für die Alpen-AG einen ersten Preis in der Kategorie Sport. Mit großem Stolz brachten die Schülergruppen zwei Pokale und insgesamt 600 Euro Preisgeld zurück an die Schule in Höchberg.
Wir gratulieren herzlich zu diesem doppelten Erfolg!




