Berlin

Hans-Carossa-Gymnasium, Berlin (federführend)

Projekttitel:

Die Luther-Kirche in Berlin-Spandau. Ein Beispiel wilhelminischer Architektur damals und heute

Kurzbeschreibung:

Die Schülerinnen und Schüler der drei am Verbund beteiligten Schulen begeben sich auf Spurensuche durch so genannte Kaiserkirchen in Berlin und suchen dabei nach neuen (zukunftsweisenden) Wegen für alte Kirchen. Die Berliner Stadtentwicklung zur Kaiserzeit wird dabei ebenso thematisiert, wie der aktuelle (demographische) Wandel ausgewählter Stadtbezirke. In einem fächerübergreifenden Ansatz thematisieren die Schüler die Veränderung ihres sozialen Lebensumfeldes sowie die damit verbundene (neue) Rolle und Funktion der Kirchen. Neben der Sensibilisierung für den Denkmalschutzgedanken wirbt das Projekt für ein Engagement im Bereich des Kulturgüterschutzes. Am Beispiel der Lutherkirche in Berlin-Spandau Hakenfelde beschäftigen sich die Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums mit den Besonderheiten der Kirchenarchitektur sowie mit dem Themen Leerstand und Um- und Neunutzung von nicht mehr benötigten Kirchenräumen.
Das Projekt ist ein Beitrag im Themenfeld „Unbequeme Denkmale“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin.

Unterrichtsfächer:

Bildende Kunst, Religion

Altersgruppe:

Sek.I, Sek.II

Fachliche Partner:

Maria von Fransecky, Kirchenpädagogik EKBO, Berlin; Dipl.-Arch. Stefan Heine, Beuth-Hochschule, Dozent f. Denkmalpflege, Berlin

Projektdokumentation:

Arbeitsplan
Abschlussbericht

Das Hans-Carossa-Gymnasium stellt das „denkmal aktiv“-Projekt auf der Schulhomepage vor.
Pressebericht: Die Kirche, 07. Dezember 2014 Spandau: „Weihnachtsbilder im Sommer. Spandauer Schüler und Schülerinnen sorgten für den Erhalt eines Paravents aus der Kaiserzeit“. Von Norbert Andrae
Maria und Norbert von Fransecky: Ein Jahr lang Weihnachten. Die Kirchenpädagogik initiiert und begleitet ein Denkmalschutzprojekt in Berlin-Spandau. In: Kirchenpädagogik. Zeitschrift des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V., Ausgabe 2015, S. 37-39.