Deutsche Schule, Prag

Projekttitel:

Das Lobkowitz-Palais und das Schwarzenberg-Palais in Prag

Kurzbeschreibung:

Schülerinnen und Schüler in Lappersdorf, Regensburg, Prag und Avellino beschäftigen sich in ihrem gemeinsamen Projekt mit Denkmalen europäischer Geschichte und deren historischen Verbindungen untereinander. Jeweils ausgehend von einer Welterbestätte loten die Schulteams die verbindenden Aspekte des kulturellen Erbes aus. Sie erkunden Orte des Erinnerns und Orte, die eine Rolle spielen für die regionale Identität, aber auch solche, die Bruchstellen deutlich werden lassen.
An der Deutschen Schule in Prag beschäftigt sich das „denkmal aktiv“-Team am Beispiel des Kaufmannshauses derer von Lobkowitz mit den europäischen Handelswegen, die von der Antike bis zum Mittelalter von Bedeutung waren. Bis ins 18. Jh. gehörte das renaissancezeitliche Schwarzenberg-Palais auf dem Hradschin-Platz dem böhmischen Adelsgeschlecht, das enge Beziehungen nach Deutschland hatte. Das barocke Stadtpalais der Familie Lobkowitz ist heute Sitz der Deutschen Botschaft in Prag. Gemeinsam mit den Verbundpartnern erforschen die Prager Schüler anhand dieser Bauten den Austausch von Handelsgütern auf der Achse Benevent - Salerno - Regensburg - Prag.
Ein Projekt im Themenfeld Gelebtes Erbe: Ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 der Deutschen UNESCO-Kommission

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Sozialkunde, Geographie, IT, Kunst

Lerngruppe:

Wahlkurs Jg. 10.; Multiplikatoren für den ganzen Jg. 10

Fachliche Partner:

Mg. Nadežda Rezková Pribylová, Narodni pamatkovy ustav (Nationales Denkmalinstitut Tschechien), Prag; Filmfakultät der Karlsuniversität Prag; Ralph Wedekind, Bamberg; Franz Kufner, Gymnasium Lappersdorf

Projektdokumentation:

Arbeitsplan