Gesamtschule Aldenhoven-Linnich, Linnich

Grenzen und ihre Befestigungen - eine historisch-künstlerische Auseinandersetzung

Partnerprojekt: Imperiale Grenzen

Zwei Schulen beschäftigen sich in ihrem gemeinsamen Projekt mit imperialen Grenzen in Aachen und Köln. Neben römischen Überresten, die dem niedergermanischen Limes zuzurechnen sind, geht es dabei auch um die Via Belgica, einen Abschnitt der römischen Fernhandelsstraße zwischen Köln und der französischen Atlantikküste. An der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich liegt ein weiterer Fokus auf der Zitadelle Jülich, eine der größten und besterhaltenen frühneuzeitlichen Befestigungsanlagen des deutschsprachigen Raums.
Beide Schülerteams unternehmen gemeinsam Exkursionen zum Info-Zentrum "Via Belgica" im Museum Zitadelle Jülich und nach Köln. Um die konkreten römischen Spuren entlang der Via Belgica in Aldenhoven und Jülich und den prägenden Einfluss, den die Anlage der Zitadelle auf die Entwicklung der Stadt Jülich hatte, geht es dann in Linnich im Detail. Was verraten die Grenzsteine, Befestigungen und Grenzmarkierungen früherer Epochen über die wechselvolle Geschichte der Region und was die erhaltenen Baudenkmale? Diesen und weiteren Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler im Kunst- und Gesellschaftslehre-Unterricht auf den Grund. Geplant ist neben der Gestaltung von Objekten nach historischen Quellen auch der Einsatz einer Drohne, um die Verläufe des Jülicher Festungsgeländes und der Via Belgica darzustellen. Mit diesen Bildern soll ein Film erstellt werden, der einen Perspektivwechsel und neue Interpretationen erlaubt.

Ein denkmal aktiv-Projekt mit Förderung durch:
Deutsche UNESCO-Kommission
Diese Schule wird in einem gemeinsamen Projekt durch die folgende Schule angeleitet:
Heilig-Geist-Gymnasium, Würselen» zum Partnerprojekt
Museum Zitadelle Jülich; Zentrum für Stadtgeschichte Jülich
Gesellschaftslehre, Kunst
Jg. 9/10