Katholische Grundschule „Pfarrer Florian Birnbach“, Neuzelle

Leben im Flächendenkmal - eine Spurensuche?!

Drei Branden­bur­ger Schulen widmen sich in einem Verbund dem Leben in den Städten und Gemein­den Ostbran­den­burgs und ihren Denkma­len.
An der Katho­li­schen Grund­schule Neuzelle geht es um das Zentrum von Eisen­hüt­ten­stadt. Die erste gänzlich durch­ge­plante Stadt­grün­dung der DDR, ab 1951 als Wohnstadt des gleich­zei­tig entstan­de­nen Hütten­werks errich­tet, steht als größtes Flächen­denk­mal Deutsch­lands unter Schutz. Die Schüle­rin­nen und Schüler leben dort oder in der Region, die Eisen­hüt­ten­stadt als wirtschaft­li­ches Zentrum prägt, und sie kennen die Geschichte der aus dem Nichts geschaf­fe­nen Ideal­stadt der DDR aus Erzäh­lun­gen ihrer Eltern und Großel­tern. Eine inten­sive Ausein­an­der­set­zung mit der Stadtu­to­pie und mit der Archi­tek­tur, die aus ihr erwuchs, steht im Mittel­punkt des Projekts. Dazu geht das Team auf Exkur­sion in die Wohnkom­plexe der Planstadt, lernt die öffent­li­chen Bauten in ihrem Zentrum kennen und beschäf­tigt sich mit den Bedin­gun­gen ihres Erhalts. Es befragt Zeitzeu­gen in Inter­views dazu, wie sie seit den 1950er Jahren hier lebten und arbei­te­ten und hält die gewon­ne­nen Erfah­run­gen in Geschicht­en­ta­ge­bü­chern fest. So entwi­ckeln die Kinder eine ganz eigene Bezie­hung zum Denkmal.

Unterrichtsfächer:

Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten, Deutsch

Lerngruppe:

5. Klasse

Fachliche Partner:

Dr. Dorothee Schmidt-Breitung (Restau­ra­to­rin); Pia Klüver, Oderbruch­mu­seum Altranft

Projektdokumentation: